«Der Garten beim Haus der Musik mit seiner einzigartigen Atmosphäre und der gedeckten Bühne ist ein idealer Ort, um Kulturveranstaltungen durchzuführen.» Dass diese Aussage stimmt, beweist die Dätwyler Stiftung spätestens seit 2021 mit der Lancierung von Open-Air-Konzerten. Die Konzertreihe trägt den Namen «Kultur im Garten». Dabei kann das Publikum sitzend, stehend oder gar im Liegestuhl die Darbietungen geniessen. Auch in diesem Jahr wird die Reihe fortgeführt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr und dauern rund eine Stunde.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 18. Juli, das Elia Aregger Trio . Mit dieser Formation gibt der Urner Gitarrist Elia Aregger sein Debüt als Bandleader. Zum Trio gehören Kontrabassist Marius Sommer und der Schlagzeuger Alessandro Alarcon. Die drei Musiker lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule Luzern – Musik kennen. In der Rolle des Bandleaders verfolgt der Urner eigene musikalische Ideen, Gedanken und Konzepte und vereint diese in einer persönlichen Auseinandersetzung mit seiner Musik. In der Musik des Trios treffen Einflüsse aus verschiedenen Genres und Bereichen der Musik aufeinander. «Klar im Jazz zu Hause, trifft die Ästhetik des Modern Jazz auf die gitarristische Seite des Rocks, mit einer geballten Ladung an Improvisation und Freiheit», heisst es in der Beschreibung.
Cottage lädt nach Irland ein
Vom 22. Juli bis zum 5. August wird in Altdorf das Borromeo-Festival durchgeführt – unter anderem auch mit einem Kammermusikkonzert am 31. Juli im Garten beim Haus der Musik. Somit geht es mit «Kultur im Garten» weiter am Donnerstag, 15. August. Die Urner Band Cottage präsentiert eine Stunde lang irische Volksmusik. «Der Irish Folk verändert sich ständig und bewahrt trotzdem seine Wurzeln», heisst es in der Vorschau. Und weiter: «Es ist die Sehnsucht, das Fernweh, das Zeitlose, der Zweiklang der Violine (Rahel Marty) und der Tin Whistle (Susan Bossart). Mit dem Cello (Nathalie Nussbaumer), dem Akkordeon (Pia Rubi) und der Gitarre (Fredi Bossart) ergibt sich ein starker Sound, der mit Trommel und Perkussion (Micha Nussbaumer) kennzeichnend untermalt wird.» Cottage lässt das Publikum reisen, die Weite des Horizonts überfliegen und den Kontakt zur Erde behalten.
Zum Abschluss der Konzertreihe ertönen am Donnerstag, 22. August, Klänge vom Alphorn sowie von «alphornähnlichen Instrumenten». Das Lochus Alphorn Quartett mit dem Urner Patrick Stadler ist eine Formation von Profimusikern aus der Innerschweiz. Es hat sich einen Ruf als führende Kraft in der Alphornmusik erarbeitet, wobei sie die Grenzen der traditionellen Alphornmusik sprengen. Die Mitglieder der Formation sind auch versierte Musiker in den Genres Blasmusik, Jazz und Klassik. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich in den Auftritten wider. Neben traditionellem Repertoire spielen sie auch viele eigene Arrangements und Kompositionen . «Ihre Spielfreude und das Experimentieren mit den Naturtönen machen dieses Quartett einzigartig.»
Neue Standorte bei schlechtem Wetter
Die drei Open-Air-Konzerte in der Parkanlage beim Haus der Musik an der Bahnhofstrasse 27 in Altdorf sind kostenlos und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte des Elia Aregger Trios und von Cottage im Foyer des Theaters Uri statt. Schlechtwetter-Standort für das Konzert von Lochus ist in der Aula des Berufs- und Weiterbildungszentrums. Bei unsicherer Wetterlage gilt es, die entsprechende Signalisation vor Ort bei den Eingängen zum Garten zu beachten. Bei schlechtem Wetter beginnen die Konzerte deshalb 15 Minuten später. (zvg/zf)




Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.