Im Herbst 2024 reichten Einwohnerinnen und Einwohner sowie Ferienhausbesitzende der Eggberge beim Altdorfer Gemeinderat die Petition «Der Berg lebt» ein. Darin fordern sie eine ganzheitliche Lösung für die Erreichbarkeit der Eggberge. Denn zahlreiche «Föhntage» stellen den zuverlässigen Luftseilbahntransport infrage, die Ersatzlösung mit Notbussen sei ungenügend. Zudem hat die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge jüngst die Finanzierung der Notbusse eingestellt, da sie keinen entsprechenden Leistungsauftrag dafür hat.
In diesem Spannungsfeld hat der Gemeinderat im Mai alle Akteure zu einem World Café geladen. Rund 70 Personen – sowohl Bewohnerinnen und Bewohner, Ferienhausbesitzende, Landwirte, Gastronominnen und Gastronomen, Personen aus dem Verwaltungsrat der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge, Eltern von schulpflichtigen Kindern und Lehrlingen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung – hätten daran teilgenommen, wie die Gemeinde nun mitteilt. In Arbeitsgruppen wurden verschiedene Handlungsfelder rund um die Erschliessung der Eggberge besprochen.
«Dabei hat sich herausgestellt, dass drei Themen prioritär angegangen werden», wird Vizegemeindepräsident Ruedi Bomatter, der für den Bereich Wirtschaft und Tourismus verantwortlich ist, zitiert. «Die Bergbewohnenden wünschen sich eine einheitliche App für die Kommunikation und Koordination der Fahrten, und der Wechsel vom Winter- auf den Sommerfahrplan soll früher erfolgen. Ein weiteres brennendes Thema ist der alternative Transport auf der Notstrasse bei Ausfällen der Seilbahn.»
Im Nachgang zu diesem World Café hat der Gemeinderat entschieden, den Ersatzbus für den Transport der Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien zu finanzieren. Bis im Spätsommer soll eine gangbare Lösung für alle erzielt werden. (mka)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.