
Während etwa im Kanton Nidwalden private Handys, Tablets und Laptops auf dem Schulgelände grundsätzlich verboten sind, kennt der Kanton Luzern kein pauschales Verbot an Volksschulen. Ein entsprechender Vorstoss wurde Ende 2025 vom Kantonsrat klar abgelehnt. In gewissen Schulen wird die Handynutzung dennoch eingeschränkt – in der Gemeinde Emmen grossflächig, in der Stadt Luzern punktuell. Auch die Gemeinde Ebikon kennt ein Handyverbot. Dieses soll im kommenden Schuljahr 2026/27 vereinheitlicht und auf weitere Technologien wie Smartwatches und KI-Brillen ausgedehnt werden. Die Exekutive reagiert damit auf einen Vorstoss der SVP.
Der Gemeinderat kommt zum Schluss, dass ein vereinheitlichtes und ausgedehntes Verbot «fachlich begründet, pädagogisch sinnvoll und rechtlich zulässig» sei. Die Massnahme löse jedoch nicht alle Herausforderungen: «Der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien ist keine ausschliesslich schulische Aufgabe, sondern eine gemeinsame gesellschaftliche und erzieherische Herausforderung.» (sma)
In einer früheren Version dieses Artikels wurde behauptet, Ebikon führe ein Handyverbot ein. Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass das bereits bestehende Handyverbot vereinheitlicht und ausgeweitet wird. Wir bitten Sie, diesen Fehler zu entschuldigen.




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