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Luzern

Durchgangsbahnhof: Ab 2024 wird das Bauprojekt ausgearbeitet

Die Luzerner Regierung ist irritiert über die Absetzung des Gesamtleiters Durchgangsbahnhof. Doch die jüngsten Signale von Bund und SBB seien positiv.
So soll der Luzerner Durchgangsbahnhof aussehen.
Bild: Visualisierung: SBB

Der Gesamtprojektleiter für den Luzerner Durchgangsbahnhof, Massimo Guglielmetti, wurde Ende September überraschend abgesetzt. Die SBB erklärten, dass man die Organisation für das Jahrhundertprojekt neu aufgleisen wolle. Das sorgte in Luzern für Irritationen – und Befürchtungen, dass der Durchgangsbahnhof in der Prioritätenliste der SBB nach unten rutschen könnte. Der Wirbel um den «Mister Tiefbahnhof» wurde auch im Kantonsrat zum Thema: Daniel Gasser (Mitte) reichte dazu eine Anfrage an die Regierung ein.

Nun liegt die Antwort vor. Der Luzerner Regierungsrat betont, er sei genauso überrascht gewesen von der abrupten Absetzung des Projektleiters. Es bestehe das Risiko, dass wertvolles Know-how verloren geht. «Wir erwarten von der SBB, dass die Projektierung von der neuen Gesamtleitung genauso erfolgreich und engagiert vorangetrieben wird, wie anhin», schreibt der Regierungsrat. Der Wechsel dürfe keine negativen Folgen auf das Gesamtprojekt haben. Die Signale seien aber positiv, betont der Regierungsrat: Der Bund habe versichert, er werde noch in diesem Jahr den Auftrag zur Ausarbeitung des konkreten Bauprojekts freigeben. Und die SBB hätten versichert, man werde diesen Auftrag «mit Hochdruck» umsetzen. (rk)

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