Bei einer Internatsschule auf dem Zugerberg ging am Samstagnachmittag eine schriftliche Drohung ein. Mehrere Einsatzkräfte sind umgehend vor Ort ausgerückt. Sie sperrten das Areal rund um die Schule grossräumig ab – und evakuierten die betroffenen Gebäude, wie die Zuger Polizei am Sonntag mitteilt.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich rund 30 Schülerinnen und Schüler sowie Betreuungspersonen auf dem Schulareal. Diese wurden an einen sicheren Ort gebracht und betreut, wie es weiter heisst. Im Anschluss daran wurden die betroffenen Gebäude durch die Einsatzkräfte der Zuger Polizei «systematisch auf verdächtige oder gefährliche Gegenstände» hin durchsucht.
Gebäude nach vier Stunden wieder freigegeben
Da keine verdächtigen Gegenstände oder sonstigen Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, seien die Gebäude gegen 20 Uhr wieder freigegeben worden. Die evakuierten Personen kehrten anschliessend auf das Schulareal zurück.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Drohung sowie zur Identität der verantwortlichen Person sind gemäss Polizeiangaben im Gang. Für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden.
Im Einsatz standen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ), Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und des Feuerwehrsinspektorats sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei. (stg)
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