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Stans

Drei neue Frauen und ein Mann neu im Vorstand der SAC Sektion Titlis 

Im Vorstand der SAC Sektion Titlis gab es einen grossen Wechsel.

Die 145. Generalversammlung der SAC Sektion Titlis wurde wie immer mit einem Apéro für die Jubilarinnen und Jubilare eingeleitet. Rund fünfzig Mitglieder durften dieses Jahr ein Jubiläum zwischen 25 und 65 Jahren feiern.

Im Vorstand gab es einen grossen Wechsel. Gleich drei der vier Ressorts wurden durch Frauen belegt. Neu dabei sind Madeleine Röthlin, Nadia Russo, Franziska Bachmann und Linus Gander. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Markus Blättler, Alain de Brot, Erich Wobmann und Armin Tarnutzer wurden am vergangenen Freitag feierlich verabschiedet.

Neu bietet der SAC Sektion Titlis das Familienbergsteigen an. Rajah Marbach freut sich sehr auf ihre neue Aufgabe. Angesprochen werden Familien mit Kindern zwischen rund fünf und zehn Jahren. Im Mittelpunkt soll ein fröhliches Zusammensein mit Freude an der Bewegung und der Natur stehen. Ein erster Anlass findet am Sonntag, 24. März, in der Sporthalle Eichli in Stans statt.

Neues Team auf der Rugghubelhütte

Die Rugghubelhütte darf im vergangenen Jahr auf eine gute Rechnung zurückblicken. Dank des grossartigen Sommerwetters und der langen Saison gab es für die Hütte einen ausserordentlich guten Abschluss.

So durften im November 2023 zwei neue Gastgeber eine erfolgreiche Hütte übernehmen: Claudia Künzli und Niklaus Stalder. Als Gastgeberteam setzen sie sich das Ziel, ihren Gästen in dieser einzigartigen Umgebung ein unvergessliches Hüttenerlebnis zu bieten.

Niklaus Stalder und Claudia Künzli freuen sich auf ihre neue Aufgabe auf der Rugghubelhütte.
Bild: Bild: zvg

Die Mitglieder der SAC Sektion Titlis kriegen diesen Sommer 2024 gegen Vorweisen des Mitgliederausweises einen Gratiskaffee ab der nigelnagelneuen Kaffeemaschine der Hütte.

Vortrag «Wildiheiw» von Elsbeth Flüeler

Im Anschluss an die GV hielt Elsbeth Flüeler einen spannenden Vortrag über das Wildheuen in Nidwalden. Sieben Jahre hatte die Stanserin und Geografin für ihr Buch «Wildiheiw – Wildheuen in Nidwalden» geforscht und dabei eine grosse Kultur entdeckt.

Elsbeth Flüeler fesselt mit ihren leidenschaftlichen Erzählungen das Publikum.
Bild: Bild: zvg

«Wildiheiw» wird in den steilen Planggen geerntet. Sein Name leitet sich aus dem Wort «Wildi» ab, was das Gegenteil der «Zämi» ist, des kultivierten Lands. Früher wurde alles in Handarbeit gemacht. Heute hat der Motormäher die Sense und der Laubbläser den Rechen aus der Plangge verdrängt. Der Helikopter ersetzt immer häufiger den Draht, an dem die Wildheuer die Burdene ins Tal sausen lassen. Obwohl das Wildheuen anstrengend und gefährlich ist, wird in Nidwalden noch sehr viel Wildheu geerntet. Dies auch dank der Direktzahlungen, die an die Wildheuer für die Pflege der Planggen ausgerichtet werden. Doch letztlich ist Wildheu bis heute ein begehrtes Futter, das die Wildheuer gezielt und zum Wohl des Tiers einzusetzen wissen. (zvg)

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