Am diesjährigen Flüchtlingstag wird der Sarner Dorfplatz zum Treffpunkt der Weltküche. Das schreibt das OK des Vereins Flüchtlingstag-Begegnungstag in einer Mitteilung. Am Nachmittag des Samstags, 21. Juni, kann ab 13.30 Uhr an Marktständen aus den verschiedenen Töpfen der Geflüchteten probiert werden: Welche Gewürze braucht die Küche aus Afghanistan? Mit welchem Getreide ist das Nationalgericht der Menschen aus Eritrea zubereitet worden? Und was genau ist wohl in den Häppli aus Syrien? Auch Handwerkliches aus der «Werk-Küche» eines Integrationsprojektes der Sozialen Dienste Asyl wird angeboten. Für das Rahmenprogramm bis 18.30 Uhr sorgen eine Clownfrau und musikalische Darbietungen.
Das OK des Vereines Flüchtlingstag-Begegnungstag habe für diesen Tag bewusst den Platz mitten im Dorf mit Marktständen gewählt, heisst es in der Mitteilung. «In allen Ländern und Kulturen gibt es Märkte. Hier wie dort treffen sich auf dem Markt Menschen: Kleine und Grosse, Junge und Alte, Familien und Einzelne, Arme und Reiche, Glückliche und Unzufriedene. Hier wie dort kommen sie regelmässig zusammen, um Ware des täglichen Bedarfs an Ständen zu kaufen.» Der Markt sei ein Treffpunkt im Alltag und biete Platz für viele unterschiedliche Menschen.
Markt als Symbol des Zusammenlebens
Diese Vielfalt – die unterschiedlichen Farben, Bedürfnisse und Angebote eines Marktes – symbolisiere das Zusammenleben und Zusammenwachsen der Gesellschaft, heisst es weiter. Darauf will der Flüchtlingstag einmal im Jahr aufmerksam machen. Vielfalt wird als Stärke wahrgenommen: «Das Einbeziehen von Geflüchteten bereichert kulturell und sozial. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen können zu anregenden Begegnungen und einem dynamischen Miteinander führen», schreibt das OK. Dies unterstütze auch das Thema der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) für diesen Tag: «Zusammen leben – zusammen wachsen: Wir können Integration – lasst uns die Erfolgsgeschichte weiterschreiben». Das SFH zeigt sich für die gesamtschweizerische Organisation dieses Tages verantwortlich.
Das OK lade alle herzlich in die Weltküche ein und schreibt: «Alle, die mit Geflüchteten zusammenarbeiten und zusammenleben, sind sich einig: Durch den Austausch von Kultur und Tradition wird ein gegenseitiges Verständnis entwickelt. Dies scheint in der heutigen Zeit eine immer grössere Bedeutung zu erhalten.» (mka)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.