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Uri

Die Stiftung Behindertenbetriebe Uri feiert erst 2021

Der Restaurationsbetrieb in Schattdorf kann wieder aufgenommen werden. Die Feier für das 50-Jahr-Jubiläum muss aber verschoben werden.
Die Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) feiert ihr Fünfzig-Jahr-Jubiläum nächstes Jahr. (Bild: PD)

(sok) Eigentlich stand das neue Video schon seit geraumer Zeit bereit, um es der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Es erklärt auf einfache Weise, welche Angebote die Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) Menschen mit Beeinträchtigung bietet. Konzipiert und umgesetzt von der Altdorfer Agentur Tinto, tragen die animierten Zeichnungen die unverkennbare Handschrift von Illustratorin Charlotte Germann.

Thomas Kenel, Geschäftsführer der SBU, freut sich, dass nun endlich der richtige Zeitpunkt zum Teilen des Videos gekommen ist: «Wir wollen damit Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörige dazu motivieren, unkompliziert mit uns Kontakt aufzunehmen, uns zu besuchen, bei unseren geschützten Arbeitsplätzen oder im Tagesatelier reinzuschnuppern und ein Teil der SBU-Familie zu werden.»

Nachdem Ende Mai das Besuchsverbot für Heime aufgehoben worden sei und per 22. Juni auch die Türen des Restaurants Windrad wieder öffnen würden, könne man den Aufruf mit dem Video nun bestens unterstreichen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

In der sonnigen Gartenwirtschaft und in den grosszügigen Innenräumen der SBU an der Rüttistrasse in Schattdorf stehen die Tische und Stühle wieder bereit für durstige und hungrige Gäste. Das «Windrad»-Team bewirtet ab sofort wie gewohnt an Werktagen von 7.30 bis 16 Uhr interne und externe Besucherinnen und Besucher zum Znüni, Zmittag, Zvieri oder einfach mit einem Kaffee oder einer Glace zwischendurch.

«Wir sind froh, dass wir unser Restaurant als geschätzten Begegnungsort mit der Bevölkerung wieder in Betrieb nehmen können – unter der Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienemassnahmen des Bundesamts für Gesundheit natürlich», betont Kenel. Denn die SBU legt grossen Wert auf das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Aus diesem Grund habe die Institution auch ihr aktuelles 50-Jahr-Jubiläum unter das Motto «zämä vorwärts bewegä» gestellt, erklärt der Geschäftsführer weiter. Im Jubiläumsjahr hätten passend dazu neue Kontaktpunkte geschaffen und die Gemeinsamkeiten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung besonders gefeiert werden sollen.

Sommerfest wird erst 2021

«Aufgrund der Coronapandemie mussten wir die ausserordentlichen Aktivitäten, wie auch unser internes Sommerfest und den Tag der offenen Tür leider ins nächste Jahr verschieben. Im Jahr 2021 holen wir aber alles nach, was möglich ist», verspricht Kenel in einer Mitteilung. «Und in der Zwischenzeit schätzen wir jede andere Gelegenheit für den Austausch mit den Urnerinnen und Urnern in unserem Jubiläumsjahr umso bewusster.»

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