Der Luzerner Stadtrat will gemeinsam mit den K5-Gemeinden (Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Luzern) einen neuen Ort und ein Gebäude für Sexarbeiterinnen in Luzern finden. Das schreibt er in der Antwort auf ein Postulat der beiden Mitte-Grossstadträte Luzi Andreas Meyer und Senad Sakic-Fanger, das einen sicheren Arbeitsort für Sexarbeitende forderte. Die Situation auf dem Strassenstrich im abgelegenen Industriegebiet Ibach an der Reusseggstrasse bezeichneten sie als prekär.
Den Nutzen eines «Wohnhauses mit Arbeitsplätzen» oder eines Laufhauses erkennt der Stadtrat an und ist in diesem Sinne bereit, das Postulat teilweise entgegenzunehmen. Im Idealfall befände sich ein Gebäude in der Nähe des Strassenstrichs, da dieser wahrscheinlich weiterhin bestehen werde.
Am jetzigen Standort im Ibach sehe der Stadtrat keine Möglichkeit, solche Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Auch eine Erweiterung des bestehenden Angebotes mit weiteren Containern als sichere Aufenthaltsräume sei schwierig, da so nur eine beschränkte Anzahl an Räumen ermöglicht werden könnte. Ebenfalls müsse noch geklärt werden, wer solche Räumlichkeiten betreiben könnte, da weder die Stadt noch der Verein für die Sexarbeitenden «Lisa» sich dazu in der Lage sehen. ( yah )

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