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Kanton Uri

Die Sperre Gründli wird saniert

Die Bachverbauung in Spiringen ist in einem schlechten Zustand.
Die Sperre Gründli, wie sie sich heute präsentiert.
Bild: Bigler AG/Baudirektion Uri/zvg

Die Sperre Gründli ist eine Verbauung zum Schutz vor Hochwasserereignissen im Schächenbach in der Gemeinde Spiringen. Der Zustand der Sperre wurde laut einer Mitteilung der Urner Baudirektion bei einer Bestandesaufnahme im März 2025 als «schlecht bis alarmierend» beurteilt, weil die Sperre und die anschliessenden Ufermauern stark unterspült sind. Dadurch seien die Stabilität der Bauwerke sowie die Hochwassersicherheit, der parallel zum Schächen verlaufenden Klausenstrasse, gefährdet.

Sanierung dauert drei Monate

Am 19. Januar 2026 beginnen die voraussichtlich bis Mitte April 2026 dauernden Sanierungsarbeiten. Die Sicherung der bestehenden Sperre und Längsbauwerke erfolge mittels einer bewehrten Betonunterfangung, so die Mitteilung. Zur Stabilisierung der Sohlenlage werde unterhalb der Sperre eine neue Vorsperre angeordnet. Zwischen den Sperren entstehe ein neues Tosbecken mit grossen Steinblöcken.

Um die natürliche Gerinnesohle wieder auszubilden, werde das Tosbecken mit Bachschuttmaterial überdeckt. Die Arbeiten seien bewusst so früh im Jahr angesetzt worden, dass sie vor der neuen Hochwassersaison abgeschlossen seien. Die Baukosten betragen rund 330'000 Franken. (zvg)

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