Die Jahresstatistik 2024 der Zuger Polizei ist da, wie die Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, in einer Medienmitteilung schreibt. Darin sei ersichtlich, dass die Zahl der Straftaten wie auch der Verkehrsunfälle im Jahr 2024 zurückgegangen seien. Wie schon in den Vorjahren konnte eine Vielzahl der Delikte aufgeklärt werden. «Die Sicherheitslage im Kanton Zug ist stabil», heisst es in der Medienmitteilung. Dies nachdem die Zahlen von 2023 nicht so berauschend waren.
Konkret ist der Statistik zu entnehmen: Im Kriminalbereich ist die Gesamtzahl der erfassten Straftaten (6`578) im Vergleich zum Vorjahr (8`097) um 19 Prozent gesunken. Rückläufig ist auch die Zahl der Einbrüche: nämlich um 31 Prozent, von 432 auf 297 Fälle. Die Einbruchdiebstähle erfolgten dabei am meisten in Mehrfamilienhäuser (107), gefolgt von Einfamilienhäusern (49) und Betriebsräumen (33). «Im Berichtsjahr musste die Zuger Polizei 358 Mal im Bereich ‹Häuslicher Gewalt› intervenieren. Dies bedeutet einen Rückgang um 12 Prozent», steht in der Polizeistatistik 2024 der Zuger Polizei.
Im Bereich «Digitale Kriminalität» ist es wie schon in den Vorjahren zu einem Anstieg gekommen, wie weiter in der Mitteilung steht. Gesamthaft wurden 881 Straftaten in diesem Bereich registriert. Das sind 95 mehr als ein Jahr zuvor (786). Mit 620 Fällen betrifft die grosse Mehrheit den Cyberbetrug.
Erfreulich sei die hohe Aufklärungsquote
Weiter steht in der Mitteilung: «2024 haben sich im Kanton Zug im Bereich des Strafgesetzbuchs (StGB) 38 Straftaten pro Tausend Einwohner ereignet. Dieser Wert liegt unter dem schweizerischen Durchschnitt von 62,9 Straftaten pro Tausend Einwohner.» Erfreulich sei die hohe Aufklärungsquote bei den Delikten gegen Leib und Leben (92 Prozent) sowie den Delikten gegen die sexuelle Integrität (93 Prozent). In beiden Bereichen liegt die Zuger Polizei damit über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.
Der Statistik ist ebenfalls zu entnehmen, dass sich 2024 auf Zuger Strassen insgesamt 647 Verkehrsunfälle ereignet haben. «Das sind zwei weniger als im Vorjahr. Zwei Personen sind bei einem dieser Unfälle ums Leben gekommen und drei Beteiligte verletzten sich lebensbedrohlich», wie man in der Mitteilung lesen kann. Weiter erlitten 81 Personen erhebliche und 249 leichte Verletzungen. Die Mehrheit aller Verkehrsunfälle fallen in die Kategorie der Schleuder- oder Selbstunfälle (262), der Abbiege- und Einbiegeunfälle (112) sowie der Auffahrunfälle (84). Mit 132 Fahrradunfällen bewegt sich diese Zahl auf dem gleichen Niveau wie bereits im Vorjahr (133).
Schliesslich sind laut der Statistik 2024 bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei 98`952 Telefongespräche registriert worden. Bei 17`438 Anrufen handelte es sich um Notrufe, die zu 16`301 Einsätzen führten. (tn)





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