Die Partie zwischen Bettlach und den Oberwil Rebells begann verhalten. Die Gäste führten mit 1:0 nach dem ersten Drittel. Als Ursache für die geringe Ausbeute nach 20 Spielminuten kann die tiefe Zahl an Abschlüssen auf das gegnerische Tor genannt werden. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gäste das Tempo und erzielten fünf Treffer bei nur einem Gegentor. Die erhöhte Laufbereitschaft und zahlreiche Abschlüsse machten den Unterschied zugunsten des Meisters aus.
Das letzte Drittel gestaltete sich vor allem wegen zweier Minuten der Unkonzentriertheit der Gäste zu Beginn ausgeglichener. Mit einem Doppelschlag kam das Heimteam zwischenzeitlich gar auf drei Tore heran. Dennoch ging auch das Miniduell des letzten Abschnitts an die Zuger. Diese siegten schliesslich mit 9:3.
Kadertiefe zahlt sich aus
Yanik Eberle trug mit einem Tor und zwei Assists zum Sieg bei und übernahm damit die Führung in der teaminternen Skorerliste. Seine Leistung unterstreicht die Tiefe des Rebells-Kaders, der auch ohne Captain Tim Müller und Tobias Rohdewald, die krankheitsbedingt respektive aufgrund einer Bänderverletzung passen mussten, funktionierte.
Interimscaptain Yanick Müller kommentierte nach dem Spiel: «Wir freuen uns über die drei Punkte und den klaren Sieg. Allerdings müssen wir uns für die kommenden wichtigen Spiele angewöhnen, häufiger auf das Tor zu schiessen, um unsere Chancen auf den Sieg zu maximieren. Die Konkurrenz ist stark, und wir wollen unsere Position behaupten.»
Der Sieg bestätigt die Klasse des Tabellenführers in dieser Saison. Obwohl das Team zeitweise geduldig auf seine Chancen warten musste, zeigte es, dass es auch an schwächeren Tagen fähig ist zu siegen. Die Mannschaft von Trainer Tibor Kapanek ist anscheinend für die entscheidende Phase der Saison bereit – auch wenn es gewisse Schrauben noch anzuziehen gilt.
Das kommende Wochenende hält für die Rebells zwei Auswärtsspiele bereit. Am Freitagabend, ab 20 Uhr, steht das Hirzelderby gegen die Horgenberg Hammers an. Am Sonntag, ab 14 Uhr, folgt das Spiel gegen den SHC Bonstetten-Wettswil. Der Saisonverlauf dieser Teams könnte unterschiedlicher nicht sein. Es sind zwar beide Aufsteiger aus dem Kanton Zürich, aber während Horgenberg als Drittplatzierter neben der ganzen NLA wohl auch sich selbst positiv überrascht, kämpfen die Säuliämtler am Tabellenende um den Anschluss.

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