Unter Leitung von Sepp Zgraggen, Präsident der Mitte Erstfeld, fand die Parteiversammlung vom vergangenen Dienstag statt. Das Haupttraktandum umfasste die Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 4. Juni. Weiter wurden alle Anwesenden auf den neusten Stand beim Projekt «Neues MZG Schlossberg» gebracht, das schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung.
Die Ortspartei schätze es, dass der Erstfelder Gemeinderat regelmässig über die Entwicklungen rund um das MZG Schlossberg kommuniziere. Weniger erfreut ist die Ortspartei über das anonyme Schreiben, das im April in alle Erstfelder Haushalte verschickt wurde. Die Mitte Erstfeld stehe ein für einen offenen Diskurs und verurteilt die persönlichen Referenzierungen.
Jahresabschlüsse stimmen optimistisch
Die Rechnung der Gemeinde Erstfeld wird von der Mitte unterstützt. Zu beachten sei, dass dieses positive Ergebnis aus zusätzlichen Erträgen aus dem kantonalen Finanz- und Lastenausgleich resultiert. Auch die Arbeitslosenstatistik stimmt die Ortspartei nachdenklich, denn Erstfeld ist dort verhältnismässig übervertreten. Hingegen erfreulicher sind die Mehreinnahmen, die aus den zusätzlichen Steuererträgen und insbesondere durch die Grundstückgewinnsteuer generiert werden konnten.
Besonders erfreut ist die Ortspartei über die Jahresrechnung der Gemeindewerke Erstfeld, die mit fast 3 Mio. Franken Gewinn rekordverdächtig hoch abschliesst. Weitere Traktanden der Gemeindeversammlung wurden ebenfalls gutgeheissen, darunter die beiden Einbürgerungsgesuche, die Erteilung des Gemeindebürgerrechts, die Abrechnung über die Sanierung des Schutzraums Butzen oder auch die Jahresrechnung des Spannorts. ( rwi/zvg )

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