2009 entschied die Gemeinde Horw per Volksabstimmung, die einstige Mergelgrube Grisigen nicht in eine Deponie umzuwandeln. Stattdessen sollte der Steinbruch renaturiert werden. Jetzt, 14 Jahre später, gibt die Gemeinde definitiv grünes Licht, damit die AGZ Ziegeleien AG das Areal renaturieren können. Als erstes werden das einstige Betriebsgebäude und die Bergstation der Transportseilbahn abgerissen. Einzig die frühere Trafostation bleibt stehen und dient künftig als Quartier für Fledermäuse und Mauersegler. Das Areal soll ganz der Natur überlassen werden und nicht öffentlich zugänglich sein.
In Grisigen wurde bis 2001 Mergel abgebaut. Nach der Abstimmung von 2009 stritten sich die AGZ Ziegeleien und die Gemeinde über Entschädigungsforderungen – 2019 legte das Bundesgericht die Entschädigung auf 2,3 Millionen Franken fest. (rk)



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