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Kanton Uri

Die Kraftwerk Göschenen AG schliesst bald die Erneuerung der Generatoren und Turbinen ab

Die Stromproduktion des Kraftwerks lag leicht unter dem langjährigen Mittel.

Die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) hat im Geschäftsjahr 2024/25 knapp 380 Millionen Kilowattstunden Strom produziert – Strom für mehr als 84‘000 Vierpersonen-Haushalte. Laut einer Medienmitteilung des Kraftwerks liegt die Produktion rund neun Prozent unter dem langjährigen durchschnittlichen Wert. Hauptverantwortlich dafür seien die trockenen Monate November 2024 sowie Februar, März und Juni 2025 gewesen. Der Kraftwerksbetrieb verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr zuverlässig und ohne Störungen.

Millimeterarbeit ist notwendig: Der 95 Tonnen schwere Rotor wird eingebaut.
Bild: zvg

Einbau der neuen Maschinengruppe

Im Kraftwerk Göschenen produzieren insgesamt sechs Turbinen und Generatoren Strom für die SBB und für CKW. Die KWG AG habe über die letzten gut zehn Jahre alle diese Maschinengruppen rundum erneuert. Die Investitionen von knapp 70 Millionen Franken tüagen massgebend zu einer weiterhin sicheren Stromversorgung für die Bahn wie auch für die Bevölkerung in der Zentralschweiz bei. 2022 sei das Projekt zur Erneuerung der letzten Maschinengruppe gestartet, die seit 1961 in Betrieb ist. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei die Fertigung und die Schwerlastanlieferung erfolgt. Der Austausch der einzelnen Maschinenkomponenten sei Ende September 2025 gestartet.

Die Bauteile des neuen Generators seien beim Lieferanten hergestellt und, soweit möglich, vormontiert worden. Der neue Generator wiege insgesamt über 200 Tonnen. Dank der technologischen Weiterentwicklung besitze er eine rund 25 Prozent höhere Leistung als sein Vorgänger. Im Zeitraum April/Mai 2026 erfolge die Inbetriebsetzung mit anschliessendem Probebetrieb, so die Mitteilung weiter.

In diesem Jahr fällt der Entscheid, ob das Bauprojekt «Dammerhöhung um 15 Meter» konkret ausgearbeitet wird.
Bild: zvg

Dammerhöhung weiterhin in Abklärung

Das Grossprojekt einer möglichen Dammerhöhung um 15 Meter sei nach wie vor in der vertieften Abklärung. Das deutlich grössere Speichervolumen des Göscheneralpsees würde eine Produktionsverschiebung in die Wintermonate ermöglichen und so die Versorgungssicherheit der Schweiz im Winter stärken. Die Entscheidung, ob das Bau- und Auflageprojekt ausgearbeitet wird, sei noch in diesem Jahr zu erwarten. (zvg/mu)

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