Dank einer rekordhohen Stromproduktion in den eigenen Kraftwerken und einer «vorausschauenden strategischen Vermarktung von überschüssigem Strom» habe 2024 ein Resultat erzielt werden können, schreiben die Gemeindewerke Erstfeld in ihrer Medienmitteilung. Die Jahresrechnung der Gemeindewerke Erstfeld schliesst mit einem Gewinn von 2’925’829 Franken. Zum gesamten Betriebsergebnis von 3’675’826 Franken trug der Geschäftsbereich der Elektrizitätsversorgung allein 3’295’285 Franken bei. Die «soliden Ergebnisse» des Dienstleistungsbereichs von 297’803 Franken und der Wasserversorgung von 82’737 Franken runden «das stolze Betriebsergebnis» ab, führen die Gemeindewerke aus.
Politische Rahmenbedingungen fordern heraus
Mit dem Volksentscheid vom 9. Juni 2024 zur Annahme des sogenannten Mantelerlasses wurden auf nationaler Ebene erhebliche Änderungen am Stromversorgungsgesetz vorgenommen. Mit einher geht eine Vielzahl von neuen Regelungen, die von den Energieversorgungsunternehmen umzusetzen sind. Betroffen seien unter anderem das Messwesen, die Abnahmepflicht mit Minimalentschädigung für Kleinproduzenten oder Vorgaben für die Berechnung der Kosten in der Grundversorgung, schreiben die Gemeindewerke in der Mitteilung. Die Vorbereitung auf die Umsetzung dieser neuen Vorgaben sei 2024 eine Herausforderung für die Gemeindewerke Erstfeld gewesen und würde es auch in den kommenden Jahren bleiben.
Grundlage für Investitionen und sinkende Tarife
«Im Hinblick auf anstehende Investitionen und die weiterhin bestehenden Marktpreisrisiken kommt das ausgezeichnete Jahresergebnis 2024 zur rechten Zeit» und bilde eine wertvolle Grundlage für die weitere Stärkung des Unternehmens. Die Gemeindewerke würden jedoch auch den Entwicklungen am Strommarkt und der guten Ertragslage der letzten Jahre bezüglich der Stromtarife Rechnung tragen und haben diese per 1. Januar 2025 gesenkt. (rwi/zvg)

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