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Zug

Die Bevölkerung im Kanton Zug ist auch im Jahr 2021 kräftig gewachsen

Die Bevölkerung im Kanton Zug ist gemäss den aktuellsten (provisorischen) Zahlen des Bundesamts für Statistik im Jahr 2021 um 970 Personen auf insgesamt 129'764 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen (+0,8%).
Blick auf einen Teil der Zuger Altstadt. (Bild: Stefan Kaiser (28. Juni 2021))

Im Jahr 2021 zogen laut Medienmitteilung der Fachstelle für Statistik 6014 Zugerinnen und Zuger in andere Kantone oder ins Ausland (Vorjahr: 5686); 6559 Personen sind zugezogen (Vorjahr: 6434). Daraus resultiert ein positiver Wanderungssaldo von 545 Personen (Vorjahr: 748 Personen). Die Zuwanderung war somit für etwas mehr als die Hälfte des Bevölkerungswachstums verantwortlich.

Die ausgewiesenen Bevölkerungszahlen 2021 sind laut Mitteilung provisorisch. Die definitiven Zahlen werden im August 2022 publiziert. Die Erfahrung aus den zurückliegenden Jahren zeigt, dass nur marginale Änderungen zu erwarten sind.

Mehr Todesfälle im Pandemiejahr

2021 sind 938 Zugerinnen und Zuger gestorben. Das sind 70 Todesfälle mehr als im Vorjahr (+8,1%) und 220 Fälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2020. Dieser Anstieg hängt auch mit der Covid-19-Pandemie zusammen. 2020 starben 67 Personen im Kanton in Zusammenhang mit Covid-19, 2021 stieg diese Zahl auf 83.

Vor allem ältere Menschen sind im Frühjahr und Winter 2021 im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die sogenannte Übersterblichkeit macht eine Angabe dazu, wie die Zahl der Todesfälle über dem für eine bestimmte Region und Zeitdauer erwarteten Bereich liegt. Im Winter 2021 war eine Übersterblichkeit im Kanton Zug festzustellen. Bei den über 65-Jährigen fiel die Anzahl von Todesfällen höher aus, als zu erwarten war.

Mit dem Mortalitätsmonitoring überwacht das Bundesamt für Statistik die Übersterblichkeit, das heisst die wöchentliche Anzahl Todesfälle über dem für die Jahreszeit erwarteten Wert. Die Sterblichkeitsraten sind gemäss Medienmitteilung ein wichtiger Indikator der Gesundheitsstatistik und von grundlegender Bedeutung für die öffentliche Gesundheit.

Aus diesem Grund kommt dem Monitoring der Mortalität während einer Influenza- oder anderen Pandemie grosse Bedeutung zu. Bei einer schweren Pandemie kann das Monitoring ein robustes Mittel sein, um den Verlauf einer Pandemie und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit zu beobachten.

Zunahme bei den Geburten

2021 erblickten 1370 Zuger Babys das Licht der Welt. Dies sind 125 Geburten mehr als im Vorjahr (+10%) und 162 mehr als im Durchschnitt von 2000 bis 2020. Somit ergab sich für 2021 ein Geburtenüberschuss von 432 Personen.

Die Bevölkerungsentwicklung verlief 2021 innerhalb des Kantons unterschiedlich. Während sich die Einwohnerinnen- und Einwohnerzahl von Neuheim um 4,3 Prozent erhöhte, war diese in Risch um 0,3 Prozent rückläufig. Am stärksten ins Gewicht fällt aber, dass die Stadt Zug (+ 409 Personen) und Hünenberg (+ 109 Personen) gewachsen sind. Zusammen tragen diese beiden Gemeinden 53 Prozent zum kantonalen Bevölkerungswachstums bei.

  • alle schweizerischen Staatsangehörigen mit einem Hauptwohnsitz in der Schweiz;
  • ausländische Staatsangehörige mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung für mindestens zwölf Monate (Ausweis B oder C oder EDA-Ausweis [internationale Funktionäre, Diplomaten und deren Familienangehörige]);
  • ausländische Staatsangehörige mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung (Ausweis L) für eine kumulierte Aufenthaltsdauer von mindestens zwölf Monaten;
  • Personen im Asylprozess (Ausweis F oder N) mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von mindestens zwölf Monaten. (haz)
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