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Sisikon

Nach Erdrutsch und Steinschlag: Die Axenstrasse war wieder offen – und ist jetzt wieder gesperrt

Am Samstag wurde die Axenstrasse aufgrund eines Mugangs gesperrt. Nach einer Inspektion durch Spezialisten war die Strasse kurzzeitig wieder geöffnet. Nun soll sich erneut ein Steinschlag ereignet haben.

Die Axenstrasse ist derzeit erneut gesperrt. Das meldet der TCS auf seiner Webseite. Dies wegen eines Steinschlags. Auch die Kantonspolizei Uri schreibt: «Nachdem die Axenstrasse zwischenzeitlich wieder für den Verkehr freigegeben wurde, haben die Überwachungssysteme am Gumpisch um 17.00 Uhr erneut eine vollständige Sperrung ausgelöst.»

Sichergestellt sind die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Der TCS empfiehlt Reisenden aus Zürich in Richtung Chiasso aber der Verzweigung Rütihof die A14/A2. Reisende, die vom Gotthard in Richtung Zürich/Schwyz unterwegs sind, sollen ab der Verzweigung A2 in Altdorf die A2/A14 benutzen.

Gemäss Kantonspolizei Uri wird das Bundesamt für Strassen Astra am Sonntagmittag um 12 Uhr die Lage erneut beurteilen.

Bereits die zweite Sperrung an einem Tag

Die Axenstrasse war am Samstag bereits einmal gesperrt. Nach ergiebigen Niederschlägen in der Zentralschweiz in den vergangenen Tagen wurde die Strasse zwischen Sisikon und Flüelen am Samstag nach dem Mittag gesperrt. Die Verkehrsdienste vermeldeten die Sperrung um 12.50 Uhr. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Uri hat sich um 12.30 Uhr im Gebiet Gumpisch ein Murgang ereignet. «Teile des Murgangs beschädigten Einrichtungen an der Axenstrasse», so die Polizei.

Ab 16.15 Uhr, nach einer Beurteilung durch Fachspezialisten, galt auf der Axenstrasse zunächst wieder «freie Fahrt». Das schrieb die Urner Kantonspolizei am frühen Samstagabend.

Die im Herbst 2019 installierte Überwachungs- und Alarmanlage habe ohne Zeitverzug angesprochen und eine vollständige Sperrung der Nationalstrasse ausgelöst. Der Verkehr wurde in beide Fahrtrichtungen via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet.

Rückstau beim Wolfsprung um 13 Uhr.
Bild: Webcam AfBN

Im Einsatz stehen das Amt für Betrieb Nationalstrassen, Spezialisten des Bundesamts für Strassen, ein privater Sicherheitsdienst sowie die Kantonspolizeien Schwyz und Uri. (gh/lzi/sig)

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