Sepp Odermatt
«Ä bäimigi Sach» solle das heurige Erntedankfest in Stans werden. Mit diesem Motto wollten die Organisatoren ihre Freude und Begeisterung mit der Bevölkerung teilen. Und es gelang ihnen: Schon am Morgen, als die Beamten mit ihren Begleiterinnen in der schmucken Sonntagstracht zur Pfarrkirche schritten, war die Freude gross und die Stimmung «bäimig».
Für Samuel Locher, der als erster Hauptmann und OK-Chef des siebenköpfigen Komitees amtet, hat sich der grosse Aufwand gelohnt: «Seit zehn Wochen sind wir am Vorbereiten. Heute ist es soweit; ein Freudentag!» Für den Primarlehrer und Hobbymusiker ist die Älperchilbi ein Fest der Generationen, wo sich Jung und Alt vom Dorf und Land treffen. «Die Begegnung mit dem Ursprünglichen und den verschiedenen Menschen ist wunderbar», schwärmt Samuel Locher.
Farbenfroher und lebhafter Umzug
Am Nachmittag löste der traditionelle Umzug bei den vielen Zuschauern Begeisterung aus. Angefangen vom prächtig geschmückten «Säntä Veh» von der Alp Frutt Wiesenberg, über den Volksmusikverein Ennetmoos, bis hin zur Hofmetzg Oberdorf: Alle Beteiligten liessen ihrer Kreativität und ihren Ideen freien Lauf, sodass der Umzug farbenfroh und lebhaft daherkam.
Und als sich die Ehrentribüne füllte und sich der Dorfplatz Stans zu einer grossen Arena verwandelte, stieg die Spannung: Der Älperspruch war angesagt. Seit 50 Jahren sorgen die Spruchverfasser Josef Joller und Josef Flühler mit Ereignissen und Episoden vom vergangenen Jahr für beste Unterhaltung. Auch dieses Jahr war die Heiterkeit gross.
Das gemütliche Zusammensein fand sein Ende erst in den frühen Morgenstunden. So wird die Älperchilbi 2018 noch lange als «bäimigi Sach» in Erinnerung bleiben.

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