Franz Niederberger
Franz Niederberger
Franz Niederberger
Wild und ohne Nummern, Mottos nach Belieben der Teilnehmer: So komme der Kinderumzug daher, sagte der Präsident der Frohsinn Ortsgruppe Wolfenschiessen, Reto Gabriel, gestern Morgen. Die Veranstaltung werde von Jahr zu Jahr grösser.
Angeführt von der Guugenmusig Ribi-Häxä mischten sich viele Eltern mit ihren Kindern unter die Umzugsteilnehmer und verliehen dem bunten Treiben einen familiären Charakter.
Für den «Woufäschiesser» Urknall war erstmalig die Gruppe Bajassä zuständig. Seit rund 30 Jahren sind die Kollegen aus dem ganzen Kanton während der Narrenzeit unterwegs. Als eigentliche Umzugsnummern kristallisierten sich die Familienfasnächtler Ängelberg mit dem Motto «Herr der Ringe» heraus sowie Ajax aus Wolfenschiessen, mit dem Motto «Mit chley spinne, chasch Energie gwinne».
Viele Gruppen zeigten in ihren Sujets liebevoll und aufwendig gebastelte Gewänder. Der Zoo war das Thema der Kinder der Familien Schuler und Hess. Eine Konfettischlacht gehört natürlich auch dazu, sehr zum Spass von Elin und Finn. Auch den Hunger und den Durst der jungen und älteren Fasnächtler galt es zu stillen. Für Speis und Trank war die Ortsgruppe Wolfenschiessen besorgt.
Grossartig, dass Eltern Brauch weitergeben
Sichtlich beeindruckt vom fasnächtlichen Treiben in Wolfenschiessen zeigte sich Frohsinnvater Marlon Imobersteg mit Gattin Margrit sowie Tochter Samantha und Sohn Kevin.
Mehr noch, nach der überwältigenden Tagwache in Stans ist er so richtig in einen Fasnachtsrausch gerutscht. Die Kinderfasnacht in Wolfenschiessen begeisterte ihn total. «Die Kinder sind unser Nachwuchs, auch für die Narrenzeit. Ich finde es grossartig, dass die Eltern dieses Brauchtum nicht nur vorleben, sondern auch weitergeben».