Die 137. Generalversammlung von Kolping Altdorf fand in der Kolpingstube in Altdorf statt. Im Jahresbericht schaute Präsident Hans-Peter Weber auf das Vereinsjahr zurück. Im Bericht wurde auch festgehalten, dass die Vereinsangehörigen immer älter werden und das Durchschnittsalter derzeit bei 76 Jahren liegt. Die Mitgliederzahl sank in den letzten 40 Jahren um 60 Prozent. Es zeigt sich auch bei Kolping, dass Vereine in der heutigen Zeit nicht mehr den Stellenwert von «früher» haben.
Deshalb suchte man im Vereins-Programm vergebens nach Aktivitäten wie Sackhüpfen, Curling oder Bergwandern. Trotzdem bleibt das Programm interessant und kurzweilig für alle. Mit dem Jahresbericht der Stiftung Kolpinghaus Altdorf bekamen die Anwesenden Informationen wie es mit der Liegenschaft steht, die seit 17 Jahren der Stiftung Kolpinghaus Altdorf gehört.
Wie die Mitgliederzahlen sinkt auch das Vereinsvermögen. So musste die Versammlung auch dieses Jahr über einen Kassenbericht abstimmen, der rote Zahlen aufwies- Ohne Gegenstimme wurde der Kassenbericht genehmigt, dem Kassier und den Revisoren verdankt. Wie der Präsident erklärte, könnte auch eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge die roten Zahlen nicht abwenden.
Es gilt optimistisch zu bleiben, denn der Verein feiert dieses Jahr das 140-Jahr-Jubiläum. Im Jubiläumsjahr soll es verschiedene zusätzliche Anlässe geben, so ist Kolping Altdorf unter anderem im Juni Gastgeber der Delegiertenversammlung von Kolping Schweiz, aber auch eine Fahrt ins Blaue ist vorgesehen. Die Vertretungen des Gemeinderates, der Kolpingfamilien und des Verbandes sowie des KAB überbrachten launige Dankesreden. Zum Schluss dankte Präsident Hans-Peter Weber allen seinen Vorstandsmitgliedern für ihre Mitarbeit, den Stiftungsräten, dem Präses Jean-Marie Kaserka für seine Unterstützung. (zvg)

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