Die schwache Saison und das frühestmögliche Scheitern in den Playoffs hat auch Auswirkungen auf die Finanzen beim EV Zug. Wie der Eishockeyverein in einer Mitteilung schreibt, schliesst er das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Jahresverlust von 352'348 Franken ab. Die EVZ Gruppe erreichte ein Umsatztotal von 34'377’362 Franken. Im Geschäftsjahr davor hatte die EVZ Gruppe noch ein Umsatztotal von 35‘284‘701 Franken und einen Jahresgewinn von 82‘164 Franken ausgewiesen.
Mit Ausnahme des pandemiebedingten Jahresverlustes im Geschäftsjahr 2020/21 hat der EVZ in den letzten Jahren stets einen Jahresgewinn erzielt, nicht so in der vergangenen Saison. Die Eigenkapitalquote der EVZ Gruppe liegt bei 69,2 Prozent. Laut CEO Patrick Lengwiler stehe der EVZ weiterhin auf einer «sehr gesunden finanziellen Basis». Der negative Finanzabschluss zeige indes auf, wie wichtig weiterhin ein gutes sportliches Abschneiden für die Unternehmung sei und wie herausfordernd es sich darstelle, auf Basis der budgetierten drei Heimspiele in den Playoff-Viertelfinals eine ausgeglichene Rechnung zu erzielen.
Lengwiler sagt auch: «Wir werden in der Unternehmensführung weiter stark gefordert sein, sämtliche Ausgaben kritisch zu hinterfragen, Kosten zu senken und Erträge zu steigern. Die nächsten Jahre während den Bauarbeiten zur erweiterten Arena werden für uns in unternehmerischer Hinsicht sehr herausfordernd.»
Unter Vorbehalt der Genehmigung durch die jeweiligen Generalversammlungen (EVZ Holding AG: 8. September 2025/Eissportverein Zug: 20. November 2025) resultiert in der EVZ Holding AG ein Gewinn von 7544 Franken und im Eissportverein Zug ein Gewinn von 16’332 Franken. (pz)

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