In der Kollegi-Gärtnerei der Stiftung Rütimattli in Sarnen fand der feierliche Festakt statt, bei dem die Sport Union Zentralschweiz die Durchführung des 18. Zentralschweizerischen Sportfests offiziell an den Trägerverein sowie an das OK Sportfest 2026 übergab. Der Anlass markiert einen wichtigen Meilenstein in der Planung und Durchführung dieses bedeutenden regionalen Sportereignisses.
Übergabe unter besonderen Vorzeichen
Die feierliche Übergabe erfolgte mit zahlreichen Ehrengästen und Vereinsmitgliedern. Nach der Eröffnungsrede von Sabrina Karli, Präsidentin der Sport Union Zentralschweiz, umrahmten die Sport-Union-Vereinsmitglieder aus Sarnen, Wilen, Kerns, Sachseln, Beckenried und Ennetbürgen mit einer einstudierten Choreografie unter der Leitung von Gaby Kunz den feierlichen Akt. Der Zuger Gesundheitsdirektor Martin Pfister überbrachte die sportlichen Grüsse des früheren OK Sportfest 2020 Zug und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Sports für die Zentralschweiz. Er zeigte sich erfreut, dass der Hauptort Sarnen 2026 als Gastgeber fungieren wird. «Es ist sicher eine grosse Ehre und eine noch grössere Freude für Sarnen, dieses wichtige Sportereignis ausrichten zu dürfen», sagte Pfister. Gemeindepräsident Jürg Berlinger schenkte dem Gesundheitsdirektor einen knallroten Regenschirm mit dem Hinweis «Sarnen ist schützend für die grosse Turnerschar da!».
Rückblick und Ausblick
OK-Präsident Christian Schäli, Obwaldner Bildungs- und Kulturdirektor, der in seiner Festrede auf die besondere Bedeutung der Veranstaltung einging, erinnerte auch an das ursprünglich geplante Sportfest 2020 in Zug, welches coronabedingt leider nicht durchgeführt werden konnte. «Wir Obwaldner bedauern die Absage aufgrund der Pandemie des Sportfests in Zug und sind jetzt umso mehr motiviert, ein unvergessliches Sportfest auf die Beine zu stellen,» so Schäli.
Ein besonderes Highlight der Festrede war Schälis Bezugnahme auf katalanisches Brauchtum, insbesondere die Menschenpyramiden, die als Symbol für Zusammenhalt und Gemeinschaft dienen. «So wie bei den Menschenpyramiden, bei denen jeder Einzelne zählt, wird auch unser Sportfest durch die Zusammenarbeit und das Engagement vieler Einzelner geprägt und getragen,» erklärte Schäli.
Nach den offiziellen Ansprachen und der Unterzeichnung des Übergabevertrags folgte ein gemütliches Beisammensein, bei dem die Anwesenden die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und die Vorfreude auf das kommende Sportfest zu teilen. Die Kollegi-Gärtnerei bot dabei eine idyllische Kulisse für den Abschluss dieses festlichen Abends. (zvg)
Unter dem Motto «Fyyr und Flammä» findet vom 12. bis 14. Juni 2026 ein Bewegungs- und Begegnungsfest für die Obwaldner Bevölkerung und für über 2000 Turnerinnen und Turner aus der Zentralschweiz statt. Mehr Infos unter www.sportfest2026.ch .


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