31. Juli
Littau: Littauerberg (Mooshof, Festbetrieb mit Live-Musik ab 18 Uhr), um Mitternacht.
Sursee: Martignyplatz, 22.30 Uhr.
Risch: Festplatz Rotkreuz, 22.30 Uhr.
Lungern: 22 Uhr.
Flüelen: 22.30 Uhr.
Gurtnellen: 23 Uhr.
1. August
Sempach: Meierhöfli, zirka 22 Uhr.
Hasle: First, Heiligkreuz, nach dem Eindunkeln.
Walchwil: Schulhaus Öltrotten, 22 Uhr.
Brunnen: 21.45 Uhr.
Oberiberg: zirka 22.30 Uhr.
Bannalp: zirka 22.30 Uhr.
Wirzweli: 22 Uhr.
Flüeli-Ranft: zirka 22 Uhr.
Giswil: Campingplatz, nach dem Eindunkeln.
Sarnen: Seefeld, Feuerschiff, 22 Uhr.
Vorsicht mit Feuerwerk
Wer Feuerwerk abbrennt, sollte Vorsichtsmassnahmen beachten, auch wenn durch den Regen vom Sonntag und Montag ein drohendes Feuerverbot abgewendet wurde. Speziell Kinder sind einem hohen Risiko ausgesetzt. Um Unfälle und Brände zu vermeiden, hält die Beratungsstelle für Brandverhütung die folgenden Tipps für den 1. August bereit:
- Lassen Sie sich beim Kauf von Feuerwerk informieren, und lesen Sie die Anleitung.
- Feuerwerk kühl und trocken lagern.
- Zünden Sie nie Feuerwerk in der Nähe von Menschen.
- Raketen dürfen nur aus fest verankerten Flaschen und Rohren starten.
- Feuerwerk gehört nicht in die Hände von kleinen Kindern.
- Nähern Sie sich Blindgängern erst nach mindestens fünf Minuten. Schliessen Sie Fenster, Dachlukarnen und Türen, um Häuser vor Irrläufern zu schützen.
Hinweis:
Weitere Informationen zum sicheren Abbrennen von Feuerwerk erhalten Sie auf der Homepage der Beratungsstelle für Brandverhütung www.bfb-cpi.ch
Kein Fest für Haus- und Wildtiere
Der Nationalfeiertag ist kein Fest für Tiere: Unzählige Kleintiere lassen jedes Jahr qualvoll ihr Leben in den lodernden Feuern, weil sie sich in den Holzhaufen versteckt haben und nicht mehr flüchten können. Haus- und Wildtiere geraten wegen Feuerwerk und Böllern in Panik. Das Knallen sei für Hunde und Katzen, die wesentlich besser hören als Menschen, eine Qual, schrieb der Schweizer Tierschutz (STS). Auch Nutz- und Wildtiere könnten wegen Feuerwerken in Panik geraten und sich beim Flüchten verletzen.
Der STS ruft Halter auf, Haustieren einen geschützten Ort anzubieten, wo sie sich zurückziehen können. Muss ein Haustier allein daheim bleiben, kann ein eingeschaltetes Radio den Lärm des Feuerwerks mildern. Feuerwerk sollte nur in genügender Entfernung von Weiden und Wäldern gezündet werden.
Um Igel, Blindschleichen, Schlagen oder Spitzmäuse davor zu schützen, in einem Bundesfeier-Feuer zu verbrennen, ruft der STS dazu auf, die Feuerhaufen erst am Bundesfeiertag selbst aufzuschichten. So kann vermieden werden, dass Kleintiere den Haufen als vermeintlich sicheres Versteck wählen.
Muss ein grosses Feuer mehrere Tage oder Wochen vor dem Feiertag bereitgemacht werden, empfiehlt der STS, einen Schutzzaun um den Haufen herum zu stellen und erst kurz vor dem Anzünden zu entfernen. Damit lässt sich verhindern, dass sich Tiere im Haufen verstecken.
Kein Abfall ins Höhenfeuer
Die Höhenfeuer belasten die Umwelt und führen zu hohen Feinstaub- und Lärmbelastungen. Als Brauchtumsfeuer mit einer langen Tradition sind Höhenfeuer am 1. August erlaubt, beispielsweise im Kanton Uri. Es sei jedoch darauf zu achten, dass nur naturbelassenes Holz verbrannt wird. Das Verbrennen von behandeltem Holz, Restholz oder gar von Abfällen ist verboten, da dabei viele giftige Substanzen in die Luft freigesetzt werden. Zudem muss das Holz trocken sein. Feuchtes Holz führt zu einer schlechten Verbrennung, bei der viel Rauch entsteht.
Brunch auf Bauernhöfen
Wer den Nationalfeiertag weniger politisch mit Reden mag, kann sich auf einem von 400 Schweizer Bauernhöfen einen Brunch gönnen. Organisiert wird diese Aktion schon seit über 20 Jahren von den Schweizer Bauern. In der Zentralschweiz sind auch in diesem Jahr wieder über 50 Bauernhöfe, Alpbeizli und Käsereien dabei. Wo Kurzentschlossene noch freie Plätze finden, sehen Sie hier »
Schicken Sie uns Ihre 1. August-Bilder
Zeigen Sie der Zentralschweiz Ihre einzigartigen Augenblicke vom 1. August. Weitere Informationen »

Kommentare
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feuerwerk nicht im suff abbrennen!
(tragisch das sowas zu nennen ist, aber es gibt jedes jahr etliche verletzte deswegen)