Das Hübeli platzt aus allen Nähten. Der Platz ist so knapp, dass einige Kinder sogar in andere Schulhäuser umquartiert werden mussten. Doch damit soll bald Schluss sein: Die Stimmbevölkerung hat am Sonntag einen 28-Millionen-Kredit für den Ausbau der Schulanlage mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 79 Prozent (3792 Ja- zu 1004 Nein-Stimmen) gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 30 Prozent. Das 1967 erbaute Schulhaus Hübeli soll dabei drei neue Gebäudetrakte erhalten. Der Ausbau soll in Etappen bis 2026 erfolgen. Geplant ist Folgendes:
Bis im Januar 2025 wird bei der Pausenhalle ein neuer Trakt für die Tagesbetreuung gebaut.
Der bisherige Betreuungsbereich wird danach abgerissen und durch ein neues Primarschulgebäude ersetzt. Bezugsbereit ist dieses im Sommer 2026.
Beim Allwetterplatz entsteht eine Doppelsporthalle mit zwei Kindergärten und einem neuen Allwetterplatz auf dem Dach. Bezug ebenfalls im Sommer 2026.
Der heutige Kindergarten und die Sporthalle werden abgerissen. Dadurch entstehen neue Freiflächen für die Schulanlage Hübeli.
Der Ausbau der Schulanlage Hübeli war auch im Einwohnerrat unbestritten: Er wurde im Februar mit 30 zu 1 Stimmen gutgeheissen. Auch in anderen Quartieren wurden in den letzten Jahren Schul-Ausbauten nötig. So wurde Anfang 2021 der vierte Trakt des Schulhauses Erlen eröffnet, und mittelfristig will die Gemeinde Emmen im Gebiet Rosenau ein neues Schulhaus bauen . (rk)


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