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Obwalden

Das neue Alterszentrum Allmendpark in Alpnach kann besichtigt werden

Die Alpnacher Bevölkerung erhält am kommenden Samstag Gelegenheit, den Neubau zu besichtigen. Die Nachfrage nach Zimmern im neuen Zentrum ist gross.

Ende September beziehen die 43 Bewohnerinnen und Bewohner des Alpnacher Alterszentrums Allmend ein neues Zuhause. In unmittelbarer Nachbarschaft zum heutigen Heim ist direkt beim Bahnhof Alpnach Dorf nach rund zweijähriger Bauzeit der neue Allmendpark bezugsbereit. Diese Zeitung erhielt bei einem exklusiven Rundgang die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Armin von Atzigen, Präsident des Stiftungsrates Betagtenheim Alpnach, Norbert Kremmel, Gesamtprojektleiter und Bauherrenvertreter sowie Linus Imfeld, Geschäftsführer Allmendpark, informierten über den stattlichen Neubau und dessen vielfältige Angebote.

Das neue Zuhause für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums ist wahrlich sehr gut gelungen. Sie können sich freuen, bald in die neuen Räume einzuziehen. Der grosszügig und einladend gestaltete Eingangsbereich wirkt positiv auf die Bewohnenden und die Besucher. Sitzecken, Bilder und farbliche Akzente in der Inneneinrichtung schaffen eine ansprechende Atmosphäre und sorgen für eine hohe Lebensqualität.

Auch konventionelle Wohnungen wurden gebaut

Insgesamt stehen 72 Einzel-Pflegezimmer zur Verfügung. 11 Zimmer sind im vierten Obergeschoss zur geschützten Wohngruppe «Magnolia» zusammengefasst. Dort finden Menschen, die für die Bewältigung ihres Alltags besondere Betreuung und Struktur brauchen, einen geschützten Rahmen. In der Wohngruppe «Magnolia» schafft ein eigens dafür geschultes Team von Pflegefachkräften den Rahmen für die Bewohnenden, die mehrheitlich Demenzsymptome aufweisen. Diese Abteilung verfügt über einen grossen Dachgarten, in dem sich die Menschen aufhalten können. «Die Gartenlandschaft soll bewusst alle Sinne der Bewohnenden ansprechen und bildet einen wichtigen Teil im Pflege- und Betreuungskonzept», betont Geschäftsführer Linus Imfeld.

Das ausgebaute Angebot in der stationären Langzeitpflege wird im Allmendpark durch ein neues Angebot erweitert. Im südlichen der zwei markanten Baukörper sind 18 Mietwohnungen entstanden – es handelt sich dabei um konventionelle Mietobjekte. Die Bewohnenden haben die Möglichkeit, unterstützende Dienstleistungen je nach individuellen Bedürfnissen in Anspruch nehmen zu können. Diese Dienstleistungen sollen es den Menschen ermöglichen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Insgesamt verfügt der Allmendpark über vier Pflegewohngruppen. Der Plan sieht vor, dass in einer Anfangsphase deren drei den Betrieb aufnehmen. So soll sich der Alltag am neuen Standort vor allem auch für die heutigen Bewohnenden einspielen. In der Folge ist eine schrittweise Inbetriebnahme der vierten Wohngruppe angedacht. Die Nachfrage nach diesen Zimmern ist bereits heute sehr gross.

Veranstaltungsraum für bis zu 300 Personen

Das Restaurant wird am 2. Oktober seinen Betrieb aufnehmen. Es ist öffentlich und dient der Verbindung von Generationen. Insgesamt stehen im Gastrobereich sechs Räume unterschiedlicher Grösse zu Verfügung. Vier davon liegen unmittelbar nebeneinander. Sie können dank schalldichter Trennwände alle individuell genutzt werden. Durch die Öffnung der Wände entsteht ein Veranstaltungsraum für bis zu 300 Personen. Der Allmendpark verfügt über eine breite Veranstaltungsinfrastruktur. So sind Geburtstagsfeste, Jubiläen, Seminarien, Workshops, Generalversammlungen oder Konzerte möglich.

Am kommenden Samstag, 17. September, lädt die Stiftung Betagtenheim Alpnach die interessierte Bevölkerung ein, den neuen Allmendpark zu besichtigen. Alle vier Teile des Neubaus – Wohnen, Pflege, Dienstleistungen und Gastro – können besichtigt werden. Der Blick ins Innere dauert von 10 bis 16 Uhr.

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