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Pilotprojekt

City Busking Luzern: Die Innenstadt wird musikalisch belebt

An drei Standorten gelten während einer Pilotphase andere Regeln für Strassenmusiker und -musikerinnen.
Musiker Henrik Belden eröffnete den Busking-Standort beim Jesuitenplatz.
Bild: zvg

In Luzern sind Strassenmusikerinnen und -musiker oft anzutreffen. Mit dem Projekt «Deine Bühne – City Busking Luzern» –soll nun die Innenstadt während dem Sommer zusätzlich «musikalisch belebt werden», teilten die IG Musikstadt Luzern und das City-Management Luzern mit. Geschehen soll dies «qualitätsvoll, koordiniert und bereichernd für das Stadtbild».

Die Idee: Bis zum 31. August sollen sich der Jesuitenplatz, der Schweizerhofquai sowie die Ecke Hertensteinstrasse/Seehof Luzern in Standorte für Busking (Strassenkunst) verwandeln. Dadurch soll Luzern als Musikstadt gestärkt und der öffentliche Raum künstlerisch aufgewertet werden. Der Sommer 2025 diene als Pilotphase. Rückmeldungen dazu fliessen in eine allfällige Weiterentwicklung des Projekts mit ein, heisst es.

Ziel ist weiter eine «Sichtbarmachung» der Regeln für Strassenmusik. So dürfen Musizierende und andere Strassenkünstler von Januar bis November von 17 bis 21.30 Uhr aktiv sein. Dabei gibt es weitere Regeln, wie etwa eine Maximaldauer pro Standort von 30 Minuten. Verstärker und Lautsprecher sowie aktives Geldsammeln sind verboten.

An den Busking-Standorten gelten andere Regeln: So liegen die Spielzeiten montags bis samstags zwischen 14 und 21 Uhr. Ein Standort darf maximal 20 Minuten bespielt werden und eine leichte, akkubetriebene Verstärkung von Gesang und Instrumenten ist erlaubt. Die Musizierenden sind dabei angehalten, auf Anwohnende, Passanten und Geschäfte Rücksicht zu nehmen.

Der Luzerner Musiker Henrik Belden testete am Montag den Standort am Jesuitenplatz: «Ich finde das Projekt City Busking sehr wichtig für Luzern, da Luzern kulturell und gerade auch in Sachen Musik sehr viel zu bieten hat», wird er in der Mitteilung zitiert. (gwa)

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