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Uri

Chiara Diener zur neuen Präsidentin des MPA Uri gewählt

Die Sektion Uri des Verbands medizinischer Praxisfachpersonen hat Chiara Diener zur neuen Präsidentin gewählt. Sie folgt auf Martina Kieliger, die nach 11 Jahren im Amt zurücktritt.
Laura Gerig, Anja Kempf, Marisa Bissig, Martina Kieliger, Chiara Diener und Noelia Arnold (von links).
Bild: zvg

Am Donnerstag, 12. März, fand die jährliche Mitgliederversammlung der Sektion Uri des schweizerischen Verbands medizinischer Praxisfachpersonen (SVA) statt. Zur Versammlung mit anschliessender Weiterbildung zum Thema Darmkrebs/Darmkrebsvorsorge trafen sich insgesamt 21 medizinische Praxisassistentinnen. Als Gast war Edith Durrer, Mitglied SVA-Zentralvorstand, vor Ort, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heisst.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Neuwahlen des Vorstands. Martina Kieliger engagierte sich 15 Jahre im Vorstand und leitete diesen während 11 Jahren als Präsidentin. Ihre Nachfolgerin, Chiara Diener, wurde im Rahmen der Versammlung einstimmig als Präsidentin gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder bleiben in ihren bisherigen Funktionen im Vorstand: Anja Kempf als Kassierin und Vizepräsidentin, Laura Gerig als Aktuarin und Mutationsführerin und die Funktion der Weiterbildungsbeauftragten/Sponsoring wird von Noelia Arnold und Marisa Bissig ausgeführt.

Bedeutung der Darmkrebs-Vorsorge

Im März 2026 zählt der Verein 101 Mitglieder, was eine stabile Mitgliederzahl für die Sektion Uri darstelle. Dies zeige, dass der Berufsverband eine wichtige Rolle für die medizinischen Praxisassistentinnen (MPA) im Kanton Uri spielt und weiterhin eine starke Gemeinschaft fördert.

Dr. med. Brigitte Brunner, leitende Ärztin Gastroenterologie KSU, referierte im Anschluss an die Mitgliederversammlung zum Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge. Jedes Jahr erkranken in der Schweiz ungefähr 4000 Personen an Darmkrebs. Wird der Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, kann er heute meistens geheilt werden. Deshalb sei eine gute Vorsorge entscheidend. Das Urner Darmkrebs-Vorsorgeprogramm ermöglicht Urnerinnen und Urnern im Alter ab 50 Jahren, mit gewissen Voraussetzungen, eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung durchzuführen. (zvg)

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