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Ultimate Frisbee

Nerven halten nicht: Chamer Meisterträume enden jäh

Der Solebang Ultimate Club will endlich mehr als Bronze bei der Schweizer Meisterschaft – und steht schliesslich mit leeren Händen da.
Das Chamer Team konnte letztlich doch noch lächeln.
Bild: zvg/Andrin Hauser

Das Open-Team des Vereins Solebang Ultimate Club Cham spielte am vergangenen Wochenende in Bern um den Schweizer Meistertitel. Nach dem zweimaligen Gewinn der Bronzemedaille in den vergangenen zwei Jahren waren die Ambitionen nun höher – der Titel sollte her.

Nach monatelanger Vorbereitung und mehreren internationalen Turnieren war Ende Mai die Qualifikation für den Viertelfinal gelungen. In diesem wartete das junge Team der Flying Angels Bern, das kein Gradmesser für die Chamer war. Dank eines 15:2-Erfolg standen diese im Halbfinal.

Am Samstagnachmittag wartete dann mit der ersten Mannschaft der Flying Angels Bern ein ungleich stärkerer Kontrahent auf die Mannschaft. Cham zog vor der Halbzeit auf 8:6 davon. Die Berner reagierten jedoch stark und drehten mittels dreier Breaks die Partie. Nach einer wilden und hochspannenden Phase stand es 13:13 – der Universe Point musste entscheiden. Obwohl die Chamer Defensive stark dagegenhielt, gelang den Bernern schliesslich der entscheidende Punkt.

Gegner ist erneut nervenstärker

Dieser Schlag sass sehr tief. Doch es galt, den Frust auszublenden, denn tag darauf stand das Spiel um Platz 3 gegen Ratrac Bern an. Auch diese Partie war eine Begegnung auf Augenhöhe. Nach frühem Rückstand kämpften sich die Chamer zurück, liessen Ratrac vor der Pause aber nochmals davonziehen.

Wie schon im Halbfinal musste auch hier der Universe Point entscheiden. Cham gelang der Turnover, war in Scheibenbesitz. Doch ein Berner Spieler reagierte gedankenschnell und eroberte den Frisbee mit einer Layout-Defense zurück. Dann geschah es: Ratrac brachte die Scheibe in die Endzone, gewann den letzten Punkt und damit die Bronzemedaille.

Trotz des enttäuschenden Abschneidens des Open-Teams gab es im Verein Grund zur Freude: Zwei Spielerinnen des Frauenteams sicherten sich mit den Crazy Dogs aus Stans den dritten Rang. Nun richtet sich der Blick nach vorn – auf die Mixed-Saison, deren Schweizer Meisterschaft nach den Sommerferien stattfinden wird.

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