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Wäschehersteller

Dividende statt höherer Aktienkurs: Calida-Aktionäre haben entschieden

An der Generalversammlung folgten die Aktionärinnen und Aktionäre von Calida den Empfehlungen des Verwaltungsrats. Der Antrag eines Anteilseigners zur Vernichtung von Aktien wurde abgelehnt.

Seit Jahren sinkt der Aktienkurs des Luzerner Wäscheherstellers Calida. Unter dem ehemaligen Konzernchef Felix Sulzberger, der vor drei Jahren als Verwaltungsratspräsident zu Calida zurückkehrte, folgten Restrukturierungen und Kosteneinsparungen. Trotzdem sank der Umsatz der Calida Group im vergangenen Jahr weiter, um 6,6 Prozent auf 215,9 Millionen Franken. Der Anteilseigner Bernhard Signorell, der rund drei Prozent der Calida-Aktien hält, hatte deshalb den Antrag an den Verwaltungsrat gestellt, rund zehn Prozent der Aktien zurückzukaufen und zu vernichten. Gegenüber der NZZ führte Signorell aus, Calida sei «klar unterbewertet». Mit weniger Anteilsscheinen im Umlauf würde der Wert pro Aktie steigen.

Der Verwaltungsrat gab im Vorfeld der Generalversammlung bekannt, dass bei einer Annahme des Antrags die Dividende gestrichen würde – ansonsten drohe eine Schmälerung der Liquidität und damit des strategischen Spielraums, so das Unternehmen gegenüber der NZZ. An der Generalversammlung vom Mittwoch folgten rund 70 Prozent der anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre dem Calida-Verwaltungsrat und stimmten gegen den Antrag von Signorell. Die Ausschüttung einer Dividende von 25 Rappen pro Aktie befürworteten 99 Prozent. CEO Thomas Stöcklin wurde mit rund 75 Prozent Zustimmung in seine Doppelrolle als neuer Verwaltungsratspräsident gewählt. (mha)

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