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Stadt Zug

Bub löst mit falschem Notruf Polizeieinsatz aus

In der Stadt Zug ist es zu einem unfreiwilligen Polizeieinsatz gekommen. Ein Bub muss sich nun vor der Jugendanwaltschaft verantworten.
Die Polizei appelliert: Notrufleitungen sind für echte Notfälle reserviert.
Bild: zvg

Ein gefälschter Notruf hat am Samstag kurz vor 16.30 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Stadt Zug geführt. Ein 12-jähriger Bub hatte mit dem Smartphone eines Kollegen bei der Notrufnummer 117 angerufen und fälschlich gemeldet, er sei zusammengeschlagen worden und benötige Hilfe.

Die Zuger Polizei reagierte sofort und schickte eine Patrouille an den vermeintlichen Einsatzort. Dort trafen die Beamten auf den mutmasslichen Anrufer, der jedoch weder verletzt war noch Hilfe benötigte. Nach ersten Abklärungen stellte sich heraus, dass der Notruf nicht von ihm, sondern von einem gleichaltrigen Kollegen ohne dessen Wissen abgesetzt worden war.

Der Schüler, der den Notruf missbräuchlich tätigte, muss sich nun vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Zug verantworten, teilt die Zuger Polizei mit. Sie betont, dass der Missbrauch von Notrufnummern kein harmloser Streich sei. Solche Vorfälle können im Ernstfall Menschenleben gefährden, da sie Einsatzkräfte binden, die anderswo dringend benötigt würden.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere an Eltern und Jugendliche, Notrufnummern nur im Ernstfall zu wählen und sich der Konsequenzen von Fehlalarmen bewusst zu sein. (rem)

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