
Oberhalb des Verkehrshauses in der Stadt Luzern ist Anfang Juni ein Feuer in der Tiefgarage einer Wohnüberbauung ausgebrochen. Nun ist die Brandursache klar. Wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt, haben Abklärungen der Brandermittler ergeben, dass das Feuer durch einen elektronischen Defekt im Motorenraum eines Fahrzeugs ausgelöst worden sein dürfte.
Am Abend des Brandes am 11. Juni sagte Thomas Lang, Kommandant der Feuerwehr Stadt Luzern, gegenüber Radio Central, dass man vor Ort festgestellt habe, dass massiver Rauch aus einer Tiefgarage dringt. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben die Tiefgarage anschliessend mit Atemschutzgeräten betreten und mittels Wärmebildkameras ein Fahrzeug ausgemacht, das in Brand stand. «Wir konnten den Brand zum Glück relativ schnell löschen», so Lang, und da links und rechts keine weiteren Fahrzeuge standen, sei auch die Gefahr eines Übergreifens entsprechend klein gewesen.

Verletzt wurde niemand, zeigte sich der Feuerwehrkommandant erleichtert, zumal sich oberhalb der Tiefgarage viele Wohnungen befinden.

Zunächst hatte ein Leser dieser Zeitung gemeldet, dass um 19.30 Uhr mehrere Feuerwehrfahrzeuge in Richtung Seebrücke gefahren seien. Kurz darauf waren laut mehreren Personen aus der Leserschaft viele Polizei- und Feuerwehrautos auf Stadtgebiet unterwegs. Lang bestätigte gegenüber Radio Central, dass rund 100 Einsatzkräfte vor Ort waren. Zum Zeitpunkt der Meldung sei eine Übung in Gang gewesen, so dass auch Einsatzkräfte direkt von dort aus ausrücken konnten. Zudem bot die Feuerwehr während dem Einsatz zusätzliche Atemschutzträger auf – «weil wir nicht wussten, wie sich der Brand allenfalls entwickelt», so Thomas Lang.
Einer Medienmittelung vom 11. Juni ist zu entnehmen, dass das Feuer schnell gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden konnte. Dies sei auch modernen Brandabschnittstoren und «einer vorbildlich aufgeräumten Einstellhalle ohne zusätzliche Brandlast» zu verdanken. (sig)

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