Am 21. März brach im Keller der Allmend-Hochhäuser in Luzern ein Brand aus. Dabei beschädigte die Sprinkleranlage rund 200 Kellerabteile beziehungsweise die Sachen, die dort gelagert waren. Aufgrund des Spurenbildes ging die Polizei von Brandstiftung aus.
Jetzt ist klar, wie es zum Brand kam: Ein 12-jähriger Junge habe mit zwei Kollegen in den Kellerräumen zwei Kerzen angezündet, die schliesslich den Brand ausgelöst hätten, schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung. Noch unklar sei jedoch, ob dahinter eine böse Absicht oder Fahrlässigkeit steckte, wie die Luzerner Polizei auf Anfrage erklärt. Dies soll nun die Untersuchung zeigen, welche die Jugendanwaltschaft führt.
Der Brand hatte unter den Bewohnenden der Hochhäuser Verunsicherung ausgelöst. Denn für Aussenstehende sind die Kellerabteile nicht so einfach erreichbar. Schnell kam deshalb der Verdacht auf, dass jemand aus dem Haus für den Brand verantwortlich ist. Dazu macht die Luzerner Polizei keine Angaben. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. (tos/cgl)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.