Im Alters- und Pflegeheim Fläckematte in Rothenburg ist am Montagmittag ein Feuer ausgebrochen. Der Alarm sei um 12.28 Uhr eingegangen, sagt Bernhard Lussi von der Feuerwehr Rain, der als Medienoffizier agiert, auf Anfrage. Aufgeboten wurden die Feuerwehr Rothenburg, Teile der Feuerwehr Rain sowie die Feuerwehren Emmen und Wolhusen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren offene Flammen auf dem Dach der «Fläckematte» zu sehen. Kurz darauf stellte die Feuerwehr fest, dass das Feuer im Bereich der Photovoltaikanlage ausgebrochen war.
Zunächst haben aber sämtliche Blaulichtorganisationen vor Ort – Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst – dabei geholfen, die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims in Sicherheit zu bringen. Zur Anwendung kam dabei das Evakuierungskonzept der «Fläckematte».
«Die Evakuierung hat reibungslos funktioniert, die Bewohnerinnen und Bewohner haben mitgemacht und liessen sich betreuen», sagt Bernhard Lussi. Es gebe keine Verletzten im Zusammenhang mit dem Brand. Dennoch wurden zwei der Bewohnenden, die stark pflegebedürftig sind, ins Spital gebracht, weil sie vor Ort nicht ausreichend betreut und gepflegt werden können. Die restlichen Bewohnerinnen und Bewohner werden vor Ort betreut. Gemäss Angaben der Gemeinde Rothenburg wurde eine gemeindeeigene Lokalität zur Verfügung gestellt. Dort werden die Bewohnerinnen und Bewohner vom Personal der «Fläckematte» und von Angehörigen des Zivildienstes betreut.
Feuer ist unter Kontrolle
Nachdem alle Personen in Sicherheit gebracht worden waren, haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr begonnen, mit Hilfe des Hubretters die Flammen auf dem Dach zu bekämpfen. Stand 15 Uhr habe man das Feuer unter Kontrolle gebracht, so Lussi: «Die Brandausbreitung ist gestoppt.» Am Nachmittag folgen kleinere Nachlöscharbeiten. Zudem wird das gesamte Dach mit Wärmebildkameras untersucht. «Es braucht noch etwas Zeit, bis wir sicher sind, dass keine Brandherde mehr da sind.»
Entsprechend ist das Gebäude noch nicht freigegeben. Betroffen seien einzelne Zimmer. Die Einsatzkräfte sowie das Alters- und Pflegeheim setzten alles daran, dass ein Grossteil der Bewohnenden am Montagabend zurück ins Gebäude kann. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kommt ein Konzept der Luzerner Altersheime zum Tragen und es würden Notfallbetten zur Verfügung gestellt. Ob das nötig sein wird, ist derzeit nicht klar. Bernhard Lussi sagt: «Man ist bemüht, sämtliche Leute weiter zu betreuen, insbesondere diejenigen, die mehr Unterstützung brauchen.»


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