Die Bildungs- und Kulturdirektion, kurz BKD, des Kantons Uri blickt auf ein erfolgreiches 2024 zurück. Neben dem ordentlichen Tagesgeschäft sei weiter an Schlüsselvorhaben und -projekten in Bildung, Kultur und Sport gearbeitet worden. Wie die Direktion in einer Mitteilung schreibt, konnten die meisten der gesetzten Jahresziele erreicht werden.
So konnte im Rahmen der Anschlussgesetzgebung zum revidierten Bildungsgesetz die revidierte Volksschulverordnung vom Landrat beschlossen werden (wogegen die Lehrerinnen und Lehrer Uri indes erfolgreich das Referendum ergriffen). Ebenso vom Landrat beschlossen wurde die Verordnung zu «Kunst und Bau». Die dritte Verordnung, an der die BKD im vergangenen Jahr gearbeitet hatte, die Musikschulverordnung, konnte nach der Vernehmlassung wie geplant für die Landratssession vom kommenden Februar traktandiert werden.
Im Bereich Sport konnte die BKD mit dem Bundesamt für Sport (Baspo) wie angestrebt den Letter of Intent zum Sportzentrum Ursern unterzeichnen. «Damit ist es uns gelungen, den Langlauf- und Biathlonbetrieb in Realp nahtlos zu sichern», wird Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, in der Mitteilung zitiert.
Neue Ziele gesetzt
Auch ins neue Jahr sei die BKD nun wieder mit hohen Zielen gestartet. So sei die revidierte Musikschulverordnung vom Landrat beschlossen worden. Die revidierte Stipendienverordnung liege dem Landrat zum Beschluss vor. Und auch die revidierte Verordnung zum sonderpädagogischen Angebot liege dem Landrat zum Beschluss vor und die Richtlinien zum sonderpädagogischen Angebot befänden sich im Entwurf. Bereits vom Regierungsrat beschlossen ist das Reglement zur Kulturförderung des Kantons sowie der Verpflichtungskredit für das Theater Uri (Betriebsbeitrag 2026 bis 2029) durch den Landrat.
Darüber hinaus wolle die BKD im Rahmen ihrer ordentlichen Arbeit weitere wichtige Akzente setzen, um Bildung, Kultur und Sport in Uri zu fördern. «Dazu zählen auch weitere Vorhaben zur Nutzung der Vorteile und Möglichkeiten des digitalen Wandels für die Direktion und unsere Anspruchsgruppen», sagt Regierungsrat Georg Simmen. So wird zum Beispiel das Staatsarchiv das alte Landbuch digitalisieren und auf der Website publizieren. Das alte Landbuch ist die erste systematische Sammlung der Gesetze, Beschlüsse und Verordnungen des Kantons Uri sowie der beiden Korporationen Uri und Ursern. Es umfasst dreizehn Bände von 1820 bis 1960. Das alte Landbuch bildet damit eine wichtige Grundlage für die Forschung zur Geschichte des Kantons Uri. (inf)

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