«Es gab keine hitzebedingten Fälle und auch sonst keine nennenswerten Probleme.» So lautet das positive Urteil des OKs des diesjährigen Luzerner Stadtfestes. Nun, zumindest einen «hitzebedingten Fall» hat es sehr wohl gegeben. Dieser ist sogar polizeilich dokumentiert und hätte fast einen Feuerwehreinsatz ausgelöst: «Ich sah beim Theater Hunderte von Biertanks über Stunden der prallen Sonne bei 36 Grad im Schatten ausgesetzt. War am Überlegen, ob ich die Feuerwehr aufbieten soll, um es zu bewässern», postete Quartierpolizeist Urs Krügel, der am Stadtfest uniformiert im Einsatz war.
Seinen Post zeichnete er mit seinem Brand, nämlich als «Der Bierpolizist». Als solcher ist er stadtbekannt, weil er in seinem «Bierposten» selbst Bier braut – und nicht immer alles bierernst nimmt.
«Das ist Bierqualärei»
Nun, der Mann hat also Ahnung von Bier. Von seinen Followern auf Facebook erhält er viel Zuspruch für seine Besorgnis um das Bier in der Gluthitze: «Das ist Bierqualärei», pflichtete ihm jemand bei. Eine weitere Person hat folgenden Rat: «In so einem Fall unbedingt immer das regionale Team von KEG (Kein Erhitzen gestattet) einschalten.» Ein anderer Kommentator ist überzeugt, die Hitze sei dem Trinkgenuss gar förderlich: «Biertankgärung verbessert die Qualität erheblich, insbesondere bei Temp. über 33 °C.» Und über diesen Kommentar dürfte sich der Bierpolizist besonders gefreut haben: «Ein Herz für Biere!»


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