Statistik

Urner Bevölkerung könnte auf 40'700 Personen anwachsen

Der Bevölkerungsprognose liegen verschiedene Szenarien zugrunde. Besonders stark wird die Zahl der betagten Menschen zunehmen.
Die Bevölkerungsprognose für den Kanton Uri schaut ins Jahr 2040.
Bild: Symboilbild: Getty Images

Alle Regionen des Kantons Uri haben in den letzten Jahren an Einwohnerinnen und Einwohnern gewonnen. Dies zeigt ein vom kantonalen Amt für Raumentwicklung publizierter Bericht. Gestützt auf neue Szenarien des Bundes sowie die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahre nehme der Bericht für den Kanton Uri auch eine Einschätzung zur erwarteten Bevölkerungsentwicklung bis 2040 vor, schreibt die Justizdirektion in einer Mitteilung.

Eine Bevölkerungsentwicklung, die sich im Bereich des Szenarios «Referenz» des BFS bewege, werde aus heutiger Sicht als realistisch betrachtet. Damit werde für den Zeitraum bis 2040 im Kanton Uri eine Bevölkerung von bis zu 40'700 Einwohnerinnen und Einwohnern erwartet. 2024 hatte der Kanton laut dem Bericht 38'275 Einwohnerinnen und Einwohner.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Entwicklung

Die Prognose zeige, welche Entwicklungen aufgrund demografischer und wirtschaftlicher Trends wahrscheinlich seien. Sie treffe aber keine Aussage dazu, inwiefern diese Entwicklungen erwünscht seien. Die Entwicklung hänge zudem von verschiedenen Einflussfaktoren ab, die naturgemäss mit Unsicherheiten behaftet seien. Entsprechend seien die dargestellten Zahlen auch nicht als exakte Grössen zu verstehen, sondern gäben Grössenordnungen an.

Der Bericht beleuchte zudem die demografische Entwicklung des Kantons Uri. Trotz moderatem Bevölkerungswachstum schreite die Alterung deutlich voran. Besonders stark nehme die Zahl der betagten Personen zu: Die Bevölkerungsgruppe über 80 Jahre nimmt gemäss Referenzszenario zwischen 2024 und 2040 um rund 66 Prozent zu. Gleichzeitig gehen die Anteile der jüngeren Altersgruppen zurück. Damit stehe der Kanton Uri, wie alle Kantone der Schweiz, vor wachsenden und einschneidenden Herausforderungen insbesondere für den Arbeitsmarkt, die Gesundheits- und Pflegeversorgung sowie für die räumliche und infrastrukturelle Planung. (zvg)

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