Georg Epp
In der Schreinerei am Schiesshüttenweg 2 in Altdorf ging am Dienstagabend die 11. Generalversammlung des Vereins «Sprungbrett – Arbeitsmarktliche Massnahmen Uri» über die Bühne. Im Zentrum der Jahresberichte des Präsidenten Edgar Walker und des Geschäftsleiters Dave Knecht stand der überraschende Anerkennungspreis der Albert-Koechlin-Stiftung Anfang Jahr in der Höhe von 40’000 Franken, der im Hotel Schweizerhof in Luzern entgegengenommen werden konnte. Noch ist nicht klar, wie man den willkommenen Zustupf sinnvoll verwendet, Edgar Walker wertete den Preis als Anerkennung für das ganze «Sprungbrett»-Team.
Auch nebst dieser Anerkennung gab es Positives zu berichten. So erzielte man als Non-Profit-Unternehmen nach Rückstellungen und nach Rückzahlung von 10’000 Franken an die zuweisenden Stellen eine schwarze Null. Der Aufwand betrug 850’362 Franken.
Positive Rückmeldungen von Abgängern
Änderungen gibt es beim Personal. Im Verlauf des Jahres gehen Gründungsmitglied Augustin Gisler und Urs Koller in die Pension, zwei neue Kräfte sind bereits nominiert worden, Namen wurden keine genannt.
Das Sprungbrett hat es definitiv geschafft, mit sinnvollen Arbeitsplätzen den Langzeitarbeitslosen einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Rückmeldungen zum Gesamteindruck am Sprungbrett waren bei den Abgängern sehr erfreulich, weit über 80 Prozent taxierte die Arbeit und die Unterstützung als gut bis sehr gut. Die Anzahl der Teilnehmer war mit 143 Personen genau gleich wie im Vorjahr. Durchschnittlich wurden monatlich zwischen 40 und 50 Teilnehmer betreut, welche vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum, den Sozialdiensten der Gemeinden der IV-Stelle und der Justiz-Direktion zugewiesen wurden. Die Auslastung und die Vielfalt der Tätigkeiten waren auch 2018 zufriedenstellend.
Von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern musste die Demission akzeptiert werden, von Gründungsmitglied Margrit Müller und von Anita Dall’Agnola, welche vier Jahre Vorstandsarbeit leistete. Mit Pascal Gisler und Gerhard Danioth konnten die Lücken wieder geschlossen werden.
Jahresbeitrag bleibt unverändert
Für weitere vier Jahre bestätigt wurden Präsident Edgar Walker, Vize-Präsident Paul Gwerder und Heidi Steiner-Bernet. Bestätigt wurde auch die Convisa AG in Altdorf als Revisionsstelle. Der Jahresbeitrag bleibt unverändert bei 50 Franken. Die Grüsse und Wertschätzung des Kantons und vom Amt für Soziales überbrachte Amtsvorsteher Samuel Bissig. Er gratulierte zum Anerkennungspreis und versprach, die Augen offen zu halten, um dem «Sprungbrett» weiterhin gute Arbeitsauslastung zu garantieren.

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