Der rund 60 Jahre alte Abschnitt der Kantonsstrasse zwischen Buochs und Beckenried entspricht den heutigen Anforderungen an Sicherheit und Verkehrsführung nicht mehr. Um die Strasse zwischen Einmündung Seestrasse und Fähre langfristig zu erneuern und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen, ist eine umfassende Sanierung vorgesehen. Der Landrat stimmte dem Projekt 2024 zu. Im Mai 2025 genehmigten die Nidwaldner Stimmberechtigten einen Kredit von 19 Mio. Franken. Das Vorhaben umfasst neben der Instandsetzung und bergseitigen Verbreiterung der Strasse von 6 auf 9,5 Metern auch Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und den Ausbau für einen durchgehenden Radweg zwischen Buochs und Beckenried.
Teilstücke des betroffenen, rund ein Kilometer langen Strassenabschnitts liegen in einem Rutschgebiet. Bevor die Sanierungsplanung fortgesetzt werden kann, führt der Kanton deshalb Baugrunduntersuchungen durch, wie die Baudirektion in einer Mitteilung schreibt. Dabei werde die Bodenbeschaffenheit detailliert untersucht. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen, die Stütz- und Sicherungskonstruktionen fachgerecht zu dimensionieren und die Sanierung nachhaltig umzusetzen.
Während der Arbeiten, die je nach Witterungsbedingungen voraussichtlich am 23. Februar starten und bis ca. Mitte Mai 2026 dauern, kann es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen kommen. In diesen Phasen sorgen Lotsen dafür, dass der Verkehrsfluss aufrechterhalten bleibt. (rwi/zvg)


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