Unter dem Titel «Bauten der Moderne in Obwalden» laden sechs Architekturporträts dazu ein, die Qualitäten der architektonischen Moderne anhand von unbekannten Archivdarstellungen und Plänen sowie eigens und aus speziellen Blickwinkeln aufgenommenen Bildern neu zu entdecken.
Am Donnerstag, 2. Juli, findet um 17.30 Uhr auf der Baustelle des Gemeindehauses Sarnen die Vernissage der neuen Architekturpublikation statt:.
Die Auswahl der Bauten folgt dem «Roten Nagel», mit welchem vor zwei Jahren das Bethanienkloster St. Niklausen, die Reinhardfabrik Sachseln, das Grossmattschulhaus Lungern und in Sarnen das Sika-Gebäude, das Unterwerk Hasli sowie das Gemeindehaus markiert wurden.
Architekturhistorischer Zusammenhang
Der Architekturpublizist Gerold Kunz und der kantonale Denkmalpfleger Roman Brunner beleuchten mit informativen Einführungstexten die Thematik aus ihrer spezifischen Sicht und stellen die sechs porträtierten Beispiele in einen grösseren architekturhistorischen Zusammenhang. Ein Annex mit Beiträgen über das Bethanienkloster und das Unterwerk Hasli rundet die von Studio Anderhalden gestaltete Broschüre ab.
Für den Roten Nagel und die Publikation «Bauten der Moderne in Obwalden» ist die IG Baukultur Obwalden verantwortlich, welche etwa bereits die Vision «Sarneraatal 2050» und einen Ausstellungskatalog über den Obwaldner Heimatstilarchitekten Robert Omlin herausgegeben hat. Alle Publikationen werden an der Vernissage im «alten» Gemeindehaus Sarnen vom Hans Verlag zum Kauf angeboten.
Nach der offiziellen Buchtaufe bietet sich die Gelegenheit für einen Blick auf die Baustelle. Die verantwortlichen Architekten Niggli & Realini geben aus erster Hand Informationen zur Sanierung und erläutern ihre persönlichen Erfahrungen im zeitgemässen Umgang mit einem wichtigen Repräsentanten der Obwaldner Moderne. (zvg)


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