An den Wochenenden vom 25. bis 27. Oktober und vom 1. bis 3. November wird es eine Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen Baar und Thalwil geben. Grund für diese Sperrung sind Bauarbeiten an den Gleisen bei Horgen Oberdorf. Sie werden ausgetauscht. Ziel ist die Barrierefreiheit am Bahnhof. Dafür sollen neue Perrons und eine neue Unterführung gebaut werden. «Zwei Gleise werden aufgehoben, um mehr Platz beim Mittelperron zu erhalten», schreibt die Medienstelle der SBB auf Anfrage.
Um von oder nach Zürich zu gelangen, können Reisende an diesen Wochenenden die gewohnten IR-Züge, also jene zwischen Zürich-Tessin und Zürich-Luzern, nicht benutzen. Die Verbindung zwischen Zürich und dem Tessin wird umgeleitet, die Züge halten nicht in Zug. Reisende ins Tessin sollen in Arth Goldau zusteigen. «Die Fahrzeit für Reisende zwischen Zug und dem Tessin verlängert sich nicht», so die SBB-Medienstelle.
Die IR-Verbindung zwischen Zürich und Luzern fällt in beiden Richtungen zwischen Zürich und Baar aus. Ebenso fällt die S24 zwischen Thalwil und Zug aus. Wie gewohnt fährt an diesen Wochenenden deswegen nur die S5 nach Zürich. Zudem wird es Bahnersatzkurse geben: Der EV1 fährt die Haltestellen Baar und Thalwil an, der EV2 die Stationen Horgen Oberdorf, Oberrieden Dorf und Thalwil.
Es werde also möglich sein, mit dem Bahnersatzbus EV1 nach Thalwil zu fahren und danach auf die S24 umzusteigen, um so nach Zürich zu gelangen. Die Reisezeit verlängere sich um etwa 30 Minuten. Generell verweist die SBB Mobile App Reisende von Zug nach Zürich jedoch auf die S5.
Andauernde Bauarbeiten
Die Anwohnenden seien informiert worden, sowie sei für Vor-Ort-Kommunikation an den betroffenen Bahnhöfen gesorgt. Zudem habe die SBB über ihre Projektseite informiert. Genauso werde die Umleitung auf der SBB Mobile App bereits angezeigt.
Die Bauarbeiten sollen bis September 2026 andauern, wobei nur die genannten zwei Wochenenden eine Auswirkung auf den Bahnverkehr hätten. «Die Kosten betragen rund 32,5 Millionen Franken und werden über die Leistungsvereinbarung zwischen der SBB und dem Bund finanziert», informiert die SBB-Medienstelle.
Weitere Informationen sind auf der SBB Webseite zu finden.



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.