Der Spatenstich markierte den Start für die zweite Etappe der Wohn- und Geschäftsüberbauung «Andermatt Central». Bis 2028 entstehen laut einer Medienmitteilung direkt am Bahnhof moderne Mietwohnungen und Büroflächen. Rund 70 Prozent der 51 Wohnungen würden als Erstwohnungen vermietet. Damit werde ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum für Einheimische und Angestellte vor Ort geleistet.
Die Tourismusdestination Andermatt habe sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt, hält die Andermatt Central AG fest. Mit Andermatt Central 2 entstehe nun ein weiterer Baustein dieser Entwicklung. Wie bereits bei der ersten Etappe werde das Projekt von der Andermatt Central AG realisiert, an der die BVZ Holding AG, die Muttergesellschaft der Matterhorn Gotthard Bahn, mit 50 Prozent sowie die Andermatt Swiss Alps AG und die Schmid Gruppe mit je 25 Prozent beteiligt seien.
«Mit Andermatt Central 2 schaffen wir zusätzlichen Wohnraum für die lokale Bevölkerung, Mitarbeitende und Menschen, die in Andermatt leben und arbeiten möchten. Gleichzeitig investieren wir nachhaltig in einen Standort, der sich in den vergangenen Jahren ausserordentlich positiv entwickelt hat. Das Projekt verbindet wirtschaftliche Attraktivität, hohe Wohnqualität und eine verantwortungsvolle Nutzung der vorhandenen Flächen», wird Alice Kalbermatter, Verwaltungsratspräsidentin der Andermatt Central AG sowie CFO der BVZ Holding AG und der Matterhorn Gotthard Bahn, in der Mitteilung zitiert.
Dank der zentralen Lage zwischen dem historischen Dorfkern von Andermatt und dem Ortsteil Andermatt Reuss, der unmittelbaren Nähe zum Bahnhof, zur Talstation Nätschen sowie zu den touristischen und gewerblichen Angeboten profitiere die Überbauung von einer ausgezeichneten Erschliessung und hoher Standortattraktivität.
Ein besonderes Augenmerk liege auf der nachhaltigen Wärme- und Energieversorgung. Dazu werde auf regionale Fernwärme auf Basis von Holzschnitzeln gesetzt. Zudem werde das Gebäude vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben. Die Gebäudehülle entspreche dem Minergie-Standard und trage wesentlich zu einer hohen Energieeffizienz bei. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Andermatt Central 2 seien für Ende 2028 vorgesehen. (zvg/mu)



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