Baar

Brandalarm in der Garage: Vier Luxusautos ausgebrannt, ein Feuerwehrmann verletzt

Am späten Montagabend sind in Baar mehrere Fahrzeuge ausgebrannt. Ein Baarer Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt.

An der Ruessenstrasse in der Gemeinde Baar standen am Montagabend kurz vor 22.15 Uhr mehrere Fahrzeuge in Vollbrand. Gemäss der Zuger Polizei gingen mehrere Meldungen zu dem Brand ein, die Einsatzkräfte seien umgehend ausgerückt.

Die Flammen hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits auf das angrenzende Geschäftsgebäude übergegriffen. Dank des raschen und koordinierten Löscheinsatzes der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand vollständig gelöscht werden. «Bei den Löscharbeiten wurde ein Angehöriger der Feuerwehr Baar leicht verletzt», so die Polizei weiter. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst Zug vor Ort medizinisch versorgt.

Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehr Baar und der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, des Feuerwehrinspektorats und Einsatzkräfte der Zuger Polizei.

Vom Brand erfuhr der Verkaufsleiter der Garage von einem Nachbarn. Zu dem Zeitpunkt sei der Brand schon sehr weit fortgeschritten gewesen. «Ich wollte sofort unsere Aussenkameras kontrollieren – die waren aber schon verkohlt», berichtet der Verkaufsleiter auf Anfrage. Wie er weiter erzählt, handelt es sich bei den vier ausgebrannten Fahrzeugen um Luxusautos: Ein BMW, zwei Audis und ein Mercedes Benz wurden Raub der Flammen.

Die Autos hätten einen Wert von mehreren Hunderttausend Franken. Es seien zudem weitere Fahrzeuge beschädigt worden: «Umliegende Autos hatten durch die Hitze Verformungen am Aussenspiegel und an Karosserieteilen», so der Verkaufsleiter, der neben den genannten Autos auch andere Luxuswagen wie Lamborghinis, Ferraris, Bentleys und Porsches im Sortiment führt.

Wie es zu dem Brand kam, könne er sich nicht erklären. Einen technischen Defekt schliesse er jedoch aus. Rund um die Garage würden nun durch die Polizei Spuren gesichert, das Gebäude ist abgesperrt. «Wir warten jetzt ab – und vertrauen auf die Arbeit der Polizei.»

Die Brandursache wird durch den kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Für die Lösch- und Aufräumarbeiten war gemäss Zuger Polizei die Sihlbruggstrasse mehrere Stunden lang gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Polizei sucht Zeugen

Personen, die Angaben zum Brand machen können oder im Bereich der Ruessenstrasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei (041 595 41 41) zu melden. (stg)

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