Sisikon

Axenstrasse nach kurzer Sperrung wieder geöffnet

Zwischen Sisikon und Flüelen hatte sich in der Nacht auf Mittwoch der Hang bewegt. Die Axenstrasse A4 war für rund fünf Stunden gesperrt.

Die Behörden haben die Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon nach einer kurzfristigen Sperrung am Mittwochmorgen wieder für den Verkehr freigegeben. Ausgelöst worden war die Sperrung durch das automatische Alarmsystem im Steinschlaggebiet Gumpisch.

Dort stellten am frühen Mittwochmorgen kurz vor 3 Uhr die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen fest. Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Uri hiess. Im Laufe des Vormittags erfolge eine Neubeurteilung der Lage durch das Bundesamt für Strassen (Astra).

Die Axenstrasse A4 zwischen Sisikon und Flüelen ist nach einem Erdrutsch gesperrt.
Bild: Screenshot alert.swiss

Die Strecke zwischen Flüelen und Brunnen blieb in der Folge «bis auf Weiteres» gesperrt. Die Polizei empfahl, die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren und die Signalisationen zu beachten. Sichergestellt waren die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Im Einsatz standen das Amt für Betrieb Nationalstrassen, Spezialisten des Bundesamts für Strassen, ein privater Sicherheitsdienst, die Kantonspolizei Schwyz, sowie die Kantonspolizei Uri.

Erst am Sonntagabend kam es nach Starkregen entlang der Axenstrasse im Gebiet Gumpisch zu einem Murgang. Die Strecke zwischen Flüelen und Brunnen blieb in der Folge bis am Montagvormittag in beide Richtungen gesperrt.

Im betroffenen Gebiet kommt es – insbesondere bei Regen – immer wieder zu Murgängen. Der Hang stünde aber unter «gründlicher Beobachtung», wie Gaudenz Oetterli, Sprecher des Astra, kürzlich auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung sagte. Gerade beim Gumpischtal, wo es regelmässig zu Murgängen und Steinschlägen komme, sei die Überwachung besonders intensiv. (dvm)

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