Nach der Begrüssung durch Kilian Imholz, Präsident des Schulrats Isenthal, eröffnete Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor und Präsident des Erziehungsrats, die traditionelle Schulpräsidienkonferenz. Im Anschluss daran informierte das Amt für Volksschulen über wichtige laufende Projekte. Dazu gehören vorab die Überarbeitung der Richtlinien zu den Förderungsmassnahmen, die Revision des Reglements über den Schulmedizinischen Dienst, das Weiterbildungskonzept zum selbstregulierten Lernen sowie die Vision Volksschule Uri. Zudem wurden Anliegen aus der Schulpräsidienplattform thematisiert, namentlich die Handhabung von Lehrbewilligungen für SHP-Lehrpersonen, der Stellwerktest in der 2. und 3. Oberstufe sowie die Frage nach dem optimalen Kündigungstermin für Lehrpersonen. Dies schreibt die Bildungsdirektion in einer Mitteilung.
Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen im Fokus
Am Nachmittag widmete sich Konferenz, die am Mittwoch, 20. Mai, in Isenthal abgehalten wurde, den Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen. Dagmar Rösler, Präsidentin der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), und Martin Drax Zillig, Co-Präsident des Vereins Lehrerinnen und Lehrer Uri (LUR), brachten die Sicht und die Anliegen der Lehrpersonen ein. Regierungsrat Georg Simmen und David Zurfluh, Vorsteher des Amts für Volksschulen, referierten hernach über den Stand zur Revision der rechtlichen Grundlagen in Uri. Die betreffenden Reglemente sollen bis zum Sommer finalisiert, im Herbst zur Vernehmlassung gegeben und vor Weihnachten beschlossen werden, so dass sie auf den 1. August 2027 in Kraft treten können. Ziel der Revision sei, den Berufsauftrag, die Jahresarbeitszeit, die Rolle der Schulleitungen, die Klassenlehrfunktion sowie die Weiterbildung und besondere Aufgaben der Lehrpersonen klarer und zeitgemässer zu regeln.
Die Podiumsdiskussion mit Vertretungen von Kanton, Lehrpersonen und Schulleitungen machte deutlich: Die Revision ist eine Chance für die Urner Volksschule; entscheidend werde aber sein, dass die neuen Regelungen praxistauglich, fair und nachvollziehbar umgesetzt werden. «Zeitgemässe Anstellungsbedingungen sind eine Investition in die Qualität unserer Volksschule», sagte Bildungsdirektor Simmen. «Gute Bildung gelingt dort, wo Lehrpersonen ihre anspruchsvolle Aufgabe mit Klarheit, Verlässlichkeit und Wertschätzung erfüllen können. Daran arbeiten Kanton, Gemeinden, Schulleitungen und Lehrpersonen gemeinsam», wird er in der Mitteilung zitiert. (zvg)



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