Der Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden wurde ein aussergewöhnlicher Todesfall eines 26-jährigen Insassen im Untersuchungs- und Strafgefängnis Nidwalden in Stans gemeldet. Das schreibt die Justiz- und Sicherheitsdirektion des Kantons Nidwalden in einer Mitteilung am Freitag. Die angeordnete Obduktion ergab, dass mutmasslich Medikamente zum Tod geführt haben. Die genauen Umstände des Todesfalls würden derzeit untersucht, heisst es weiter.
Zur Gewährleistung einer unabhängigen Untersuchung sei das Verfahren an die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau übertragen worden. Der Vorfall habe sich bereits im November 2025 zugetragen. Es mussten jedoch die Ergebnisse der Obduktion abgewartet werden.
Als aussergewöhnlicher Todesfall gelten Todesfälle, deren Ursache nicht eindeutig auf eine natürliche Ursache zurückgeführt werden könne oder bei denen besondere Umstände vorliegen. In solchen Fällen sei die Staatsanwaltschaft verpflichtet, eine Untersuchung einzuleiten, um die genauen Umstände zu klären. (rwi)

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