Zug

Ausgleichskasse Zug knackt zum zweiten Mal die Zwei-Milliarden-Grenze – AHV wurde 75 Jahre alt

Die Ausgleichskasse / IV-Stelle Zug bewegte im letzten Jahr erneut über zwei Milliarden Franken. Über 47’000 Mitglieder verzeichnete die Ausgleichskasse 2023 – ein neuer Höchststand.
Die Ausgleichskasse und IV-Stelle Zug an der Baarerstrasse in der Stadt Zug.
Bild: Bild: Stefan Kaiser (Zug, 7. 6. 2019)

Die Ausgleichskasse / IV-Stelle Zug bewegte im vergangenen Jahr 2’196 Millionen Franken (+ 4.5 Prozent). Die Versicherungsbeiträge überschritten mit 1’336 Millionen Franken erneut die Milliardengrenze (+ 3.8 Prozent). «Die hohen Beitragseinnahmen zeugen von einer konstanten und starken Zuger Wirtschaft», heisst es in einer Mitteilung zum Geschäftsbericht . Ausgezahlt wurden 2023 insgesamt rund 861 Millionen Franken (+ 5.6 Prozent). Über 47’000 Mitglieder verzeichnete die Ausgleichskasse 2023. Dies sei ein erneuter Höchststand.

Wer gesundheitliche Probleme hat, ist oft auch im Beruf beeinträchtigt. Die Fachpersonen der IV-Stelle Zug bieten massgeschneiderte Versicherungsleistungen für die Eingliederung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wie etwa einem Burnout. Eine persönliche, gute Beratung von Betroffenen, aber auch ihrer Arbeitgeber, sei dabei entscheidend. Dank der guten Zusammenarbeit von Wirtschaft und Sozialversicherung im Kanton Zug konnten im vergangenen Jahr 145 Neuplatzierungen realisiert und 157 Arbeitsstellen im gleichen Betrieb erhalten und umgestaltet werden.

AHV wurde 75 Jahre alt

Die Sozialversicherungen passen sich den verändernden Bedürfnissen der Gesellschaft an, heisst es weiter. Die AHV – das bedeutendste Sozialwerk – wurde letztes Jahr 75 Jahre alt: Seit 1948 stehe sie für Stabilität, Solidarität und Vertrauen. Die AHV sei aber auch im Wandel: Die Reform AHV 21 ist seit 1. Januar 2024 in Kraft. Und im März 2024 wurde an der Urne die Initiative für eine 13. AHV-Rente angenommen.

Auch bei der Ausgleichskasse / IV-Stelle Zug sei man in Bewegung und im Aufbruch. Der Arbeitsmarkt verändere sich, als Arbeitgeberin sei man gefordert, die aktuellen Strukturen neu zu überdenken. «Themen wie ‹New Work› oder betriebliches Gesundheitsmanagement sind bei uns aktuell», heisst es in der Mitteilung.

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