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Luzern

Wegen Sparmassnahmen: Das Natur- und das Historische Museum in Luzern fusionieren

Das Naturmuseum und das Historische Museum werden zusammengelegt. Grund dafür sind Sparmassnahmen des Kantons. Es heisst neu Museum für Natur und Gesellschaft und deutlich kleiner.
Sollen fusionieren: Das Natur-Museum (links) und das Historische Museum in Luzern. Bild: Roger Grütter (Luzern, 21. Februar 2017)

Mit diesem Vorschlag will der Regierungsrat die Budgetkürzung der beiden kantonalen Museen um 800'000 Franken pro Jahr umsetzen, wie er am Montagnachmittag an einer Medienkonferenz bekanntgab. Die beiden Museen am Kasernenplatz in der Stadt Luzern kooperieren bereits heute eng und sollen zu einer neuen Institution verschmelzen. Auslöser ist die Organisationsentwicklung OE 17. Mit dieser sollen gesamthaft 40 Millionen Franken pro Jahr gespart werden.

In einem ersten Schritt erstellt der Kanton eine Machbarkeitsstudie. Die öffentliche Vernehmlassung ist für 2019 geplant. Ziel ist es, das neue Museum in rund fünf Jahren zu eröffnen. Die Museumssammlungen sollen in einem Sammlungszentrum zusammengefasst werden. Der Standort ist noch nicht bestimmt.

Fläche wird verkleinert - Personal abgebaut

Mit rund 2300 Quadratmetern wird das neue Museum nur noch halb so gross wie die heutigen Flächen in den beiden Museen. Wie viele Personen in welchen Funktionen und welchen Pensen den Betrieb des neuen Museums sicherstellen werden, ist unklar. Zurzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Anzahl Vollzeitstellen von 18 auf etwa 15 oder 16 reduziert werden muss.

Das neue Luzerner Museum soll ein modernes, innovatives und attraktives Bildungs- und Kulturangebot zu den Themen Natur- und Gesellschaft werden. Mit dem neuen Konzept solle Geld gespart werden, sagte Bildungsdirektor Reto Wyss am Montag. Es sei aber gelungen, angesichts der finanziell sehr engen Vorgaben ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten.

Das neue Museum soll sich mehr auf aktuelle Fragen konzentrieren und Schwerpunktthemen über einen längeren Zeitraum behandeln. Ziel sei es, den Blick auf Brennpunkte im Kanton zu legen, an denen sich Entwicklungen aus historischer und naturwissenschaftlicher Sicht zeigen liessen. (rem)

Quelle: Kanton Luzern

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