(pd/RIN) Der Verwaltungsrat der Luftseilbahn-Genossenschaft Intschi-Arnisee lud kürzlich zur alljährlichen Generalversammlung ein. 31 Mitglieder und zwei Gäste folgten der Einladung im betriebseigenen Berggasthaus Alpenblick auf dem Arni. Zur Genossenschaft zählen 49 Mitglieder, dementsprechend lang war die Liste der Entschuldigten. Nach dem Nachtessen konnte Präsident Ludwig Eller die Versammlung eröffnen.
Die Traktandenliste war mit 13 Traktanden reichlich gefüllt und es lagen auch Anträge vor, die zu angeregten Diskussionen führten. Das Protokoll des vergangenen Jahres und der Jahresbericht des Präsidenten wurden schnell behandelt und angenommen. Als Nächstes folgte die Jahresrechnung 2018.
Trotz Stillstand der Bahn einen Rekord erzielt
Der Verwalter Carlo Christen äusserte sich über die Zahlen und konnte in finanzieller Hinsicht ein sehr gutes Jahr ausweisen. Trotz des Umbaus während der Monate März, April und Mai 2018 – die Bahn stand in dieser Zeit still – stellte sich dennoch bis Ende des Kalenderjahres ein Rekordergebnis ein. Das gute Wetter und die heissen Tage im Tal liessen die Leute in die kühleren Gegenden ausweichen.
Die Revisionsstelle hat die Rechnung überprüft, einen Bericht verfasst und die Versammlung konnte somit die Verwaltung entlasten. Auch beim Budget umschrieb der Verwalter die vorgelegten Zahlen ausführlicher, sodass dieses ebenfalls gutgeheissen werden konnte.
Anschliessend schritt man weiter zu den Wahlen der Verwaltung. Ludwig Eller stellte das Präsidentenamt nach zwei Amtszeiten zur Verfügung. Walti Arnold bekundete im Vorfeld Interesse am Amt und wurde von der Generalversammlung in Abwesenheit gewählt. Er weilt zurzeit in Russland in den Ferien. Im Weiteren suchte man ein weiteres Vorstandsmitglied als Ersatz für Mario Panzeri, der sechs Jahre für die Genossenschaft tätig war. Ursi Betschart konnte hierfür gewonnen und gewählt werden. Alle restlichen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. In diesem Jahr konnten wieder drei neue Mitglieder gewonnen werden. Sie wurden einstimmig in die Genossenschaft aufgenommen. Zudem gab es keine Austritte zu verzeichnen.
Restaurationskredit für Sonnenterrasse zugestimmt
Für mehr Diskussionen im Saal sorgten die Anträge. Schliesslich erhalten die Genossenschaftsmitglieder, wenn sie den Sockelbeitrag, den man vor drei Jahren eingeführt hat, einzahlen, automatisch eine Jahresfreikarte. Auch dem Antrag der Verwaltung über 30'000 Franken für die Restauration der Sonnenterrasse beim Berggasthaus wurde zugestimmt. Die Verwaltung gab ausserdem das Datum des Herbst-Arbeitstages vom Samstag, 26. Oktober 2019, und der nächsten Generalversammlung vom Freitag, 15. Mai 2020, bekannt. Um 22.30 Uhr konnte der abtretende Präsident allen Anwesenden, den Verwaltungsratsmitgliedern, dem Wirtepaar und den Angestellten danken und die 64. Generalversammlung abschliessen.
Man zeigt sich zufrieden mit den Besucherzahlen
Die neue Bahn läuft nun schon seit knapp einem Jahr. Man zeigt sich sehr zufrieden mit dem Umbau und den Besucherzahlen. Das erfreuliche Jahresergebnis lässt sich einerseits dem schönen Wetter aber auch vom Angebot auf dem Arni ableiten. Nebst einer familienfreundlichen Feuerstelle direkt am See und dem Restaurant mit Spielplatz finden die Besucher im Winter einen sorgfältig präparierten Winterwanderweg und eine von Hand erstellte Schneekirche.
All diese Anstrengungen von Genossenschaftsmitgliedern und Nichtgenossenschaftsmitgliedern sind Anziehungspunkte und ermöglichen den Besuchern einen unvergesslichen Aufenthalt auf dem Arni.

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