Erstmals sind die Gemeinderäte von Attinghausen und Engelberg zu einem offiziellen Treffen an einem Tisch gesessen. Dabei bekräftigten die beiden Nachbargemeinden ihre Absicht, künftig noch enger zusammenzuarbeiten, wie die Gemeinde Attinghausen in einer Mitteilung schreibt.
Zwischen Attinghausen und Engelberg liegt das Surenengebiet. Die Kantonsgrenze zwischen Uri und Obwalden trennt die beiden Gemeinden zwar, doch das weite Alp- und Berggebiet verbindet sie über diese Grenze hinweg.
«Klein Patagonien» verbindet
Berührungspunkte gebe es bereits heute viele. Wanderwege und Bikerouten führen von einer Gemeinde in die andere und auch die SAC-Spannorthütte ist für beide Seiten ein wichtiger Ort. Dasselbe gelte für das verbindende Gebiet, das sich von den Eggen über die Blacken bis zum Usser Äbnet erstreckt. Touristisch teilen sich die beiden Gemeinden damit ein «einzigartiges Alpgebiet», das wegen seiner weiten und wilden Landschaft gerne auch «Klein Patagonien» genannt werde. Auch im Feuerwehrwesen arbeiten Attinghausen und Engelberg schon heute auf der Grundlage gemeinsamer Vereinbarungen zusammen.
Beim offiziellen Treffen am Dienstag, 29. September, lernten sich die beiden Räte nun erstmals persönlich kennen. Talammann Mike Bacher und Gemeindepräsident Michael Müller bekräftigten dabei die gemeinsame Absicht, die Zusammenarbeit in Zukunft weiter zu vertiefen.
Gerade im Tourismus würden beide Gemeinden, Chancen für eine gemeinsame Entwicklung sehen, aus der für Attinghausen wie für Engelberg eine zusätzliche Wertschöpfung entstehen soll.
Nach dem offiziellen Teil liessen die beiden Räte den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Dabei vereinbarten sie bereits das nächste Treffen, das 2027 dann im Kanton Obwalden stattfinden wird. (rwi)


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